Wie nehme ich ab?
In unserer heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach, sein Idealgewicht zu halten. Durch verschiedenste Faktoren, insbesondere Stress und eine ungesunde Ernährung, passiert es ganz schnell, dass man ein paar Kilos zu viel mit sich herumträgt.
Das ist auch nicht verwunderlich. In einer Zeit der industriell gefertigten Nahrung, immer weniger Bewegung und zunehmenden psychischen Belastungen bleibt wenig Platz für eine gesunde und ausgewogene Lebensweise.
Zeigt die Waage erstmal mehr an, als einem lieb ist, fühlt man sich schnell unwohl in seinem Körper. Spätestens dann, wenn einem die Lieblingshose nicht mehr passt. Doch genauso wie die Kilos auf die Hüften gekommen sind, kann man sie auch wieder loswerden.
Dazu gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Wege. Wer schon einmal verschiedenste Abwehrtipps ausprobiert hat, der wird merken, dass dies ein sehr langwieriger Prozess sein kann (der natürliche Weg). Schneller verändert eine Fettabsaugung die Körperform (der schnelle Weg), eine Methode zum Abnehmen ist sie allerdings nicht.
Der natürliche Weg
Die ungeliebten Speckröllchen an Bauch, Beine und Po sind im Grunde nichts anderes als Energiereserven unseres Körpers. Nehmen wir zu viel Energie (Kalorien) auf, so wird diese überschüssige Energie in Form von Fett in unseren Fettdepots abgespeichert.
Dies ist eine ganz natürliche Entwicklung, die wir der Evolution zu verdanken haben. Denn damit legt der Körper Reserven für schlechte Zeiten an. In der heutigen Zeit muss zumindest in unserer Gesellschaft niemand Angst vor Hungersnöten haben. Daher sind diese Energiereserven heutzutage nur noch lästig.
Doch eines können wir aus diesem natürlichen Prozess lernen:
- Fettreserven werden angelegt, wenn mehr Energie aufgenommen als verbraucht wird.
- Um Fettreserven abzubauen, müssen wir mehr Energie verbrauchen, als wir aufnehmen.
Auf dieser einfachen Logik basieren im Prinzip alle Tipps zum Abnehmen, die sich in sämtlichen Fitnesszeitschriften oder Lifestyle-Ratgebern finden lassen.
Um dieses Kaloriendefizit zu erreichen, ist eiserne Disziplin gefragt. Neben einem strengen Ernährungsplan sollte nach Möglichkeit auch ausreichend Bewegung auf dem Tagesplan stehen, um den Energieverbrauch zu erhöhen.
Neben klassischen Ernährungs- und Bewegungsansätzen gibt es auch weitere Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Gewichtsreduktion. Einen ergänzenden Überblick über unterschiedliche Wirkstoffe und Ansätze bietet beispielsweise ein Ratgeber zum Thema Abnehmtabletten.
Der schnelle Weg
Wem das Einhalten von Diäten und diversen Abnehmtipps zu lange dauert, denkt vielleicht an eine Fettabsaugung. Wichtig zu wissen: Die Fettabsaugung ist keine Methode zur Gewichtsabnahme, sondern eine Operation zur Körperformung, bei der einzelne Fettpolster entfernt werden. Wie jeder operative Eingriff ist sie mit Risiken verbunden, eine ausführliche ärztliche Beratung gehört deshalb immer dazu.
Was eine Fettabsaugung leisten kann und was nicht:
- Hartnäckige Fettpolster, die auf Ernährung und Sport kaum reagieren, lassen sich gezielt entfernen.
- Die natürliche Ästhetik des Körpers wird wiederhergestellt.
- Die Körperkontur verändert sich schneller als bei einer Diät, das Körpergewicht dagegen kaum. Gegen Übergewicht helfen weiterhin nur Ernährung und Bewegung.
- Sie fühlen sich wieder in Ihrem Körper wohl.
- Die Krankenkasse zahlt eine Fettabsaugung nur bei einem ärztlich festgestellten Lipödem, wenn eine konservative Behandlung über mindestens sechs Monate nicht ausgereicht hat, nicht zum Abnehmen.
Diätenübersicht
Neben der Fettabsaugung gibt es auch den Weg über verschiedenste Diäten zu weniger Gewicht.
Besonders in Zeiten des Schlankheitswahns gibt es eine ganze Reihe von Diätkonzepten, die versprechen, die Pfunde purzeln zu lassen. Die Bekanntesten haben wir Ihnen nachfolgend kurz zusammengefasst.

Low Carb
Der Begriff „Low Carb“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „wenig Kohlenhydrate“.
Eine Low Carb Diät ist also im weitesten Sinne eine Ernährungsumstellung, die das Ziel hat, möglichst wenige Kohlenhydrate aufzunehmen.
Dies hat den Effekt, dass der Körper bei einer kohlenhydratarmen Ernährung hauptsächlich Proteine und Fettsäuren als Energielieferanten zur Verfügung hat. Werden langfristig extrem wenig Kohlenhydrate aufgenommen (max. 20 g/Tag), so wird der Körper automatisch in einem ketoseähnlichen Zustand (Ketose) gebracht.
Dies ist eine Art Notfallprogramm des Körpers, in dem er zur Deckung des eigenen Energiebedarfs die Proteine und Fette als Energiequelle nutzt.
Intermittierendes Fasten
Was in den USA schon länger von Personen mit dem Willen zum Abnehmen praktiziert wird, findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger: Das Intervallfasten oder auch intermittierendes Fasten genannt. Es lässt hartnäckige Kilos purzeln und hat weitere positive Auswirkungen auf den Menschen.
Das Intermittierende Fasten lässt sich ziemlich leicht in fast jeden Alltagsablauf integrieren. Als Intervallfasten beschreibt man einen gewissen Zeitraum des Fastens, der dann mit der Aufnahme von Nahrung aufgehoben wird.
Nach einigen Stunden, in denen das Fasten unterbrochen wurde, beginnt man wieder mit der Periode ohne Nahrungsaufnahme. Es gibt unterschiedliche Formen des Intervallfastens:
16:8 Intervallfasten
Hierbei gilt für die Nahrungsaufnahme nur ein Zeitfenster von 8 Stunden pro Tag. Die restlichen 16 Stunden des Tages wird gefastet, also keine Kalorien zu sich genommen.
5:2 Intervallfasten
Bei dieser Art des Intervallfastens nehmen die Abnehmwilligen an 2 nicht aufeinanderfolgenden Tagen der Woche nur etwa 500 bis 600 Kilokalorien zu sich. An den restlichen 5 Tagen wird normal gegessen.
FDH (Friss die Hälfte)
Das Prinzip der FDH-Diät erklärt sich schon aus dem Namen. Sie ist der Klassiker unter den Diäten. Die Gewissheit auf nichts verzichten zu müssen, nur eben in kleineren Portionen zu essen, sagt vielen Menschen zu.
Die FDH-Diät funktioniert dabei nach dem bereits beschriebenen Prinzip der geringeren Energieaufnahme, die den Körper dazu zwingt, die Energiereserven aus den vorhandenen Fettpölsterchen aufzubrauchen.
Die Vorteile dieser Diätform liegen aufgrund des geringen Aufwands vor allem in ihrer einfachen Umsetzbarkeit. Es müssen weder strenge Ernährungspläne eingehalten werden noch übermäßig Sport getrieben werden.
Allerdings sind mit der FDH-Diät auch viele Nachteile verbunden:
- Kein genauer Plan – es ist eine Menge Selbstdisziplin erforderlich.
- Langfristig lernt man nicht, wie man sich tatsächlich gesund und ausgewogen ernährt.
- Es kann zu einem Mangel lebenswichtiger Nährstoffe kommen.
- Die Gefahr eines Jo-Jo-Effekts ist sehr hoch.
FiguActiv Body Mssion
Feel good. Look better! Das ist das Schlagwort, unter der man die FiguActiv Body MIssion sehen kann. Während der Body Mission führt man dem Körper weniger Kalorien zu, als er täglich verbraucht, indem man zwei Mahlzeiten jeden Tag durch Figuactiv-Mahlzeiten ersetzt.
Der Unterschied ist allerdings, dass die Figuactiv-Mahlzeiten wissenschaftlich so entwickelt wurden, dass der Körper trotzdem alle Nährstoffe erhält, die er jeden Tag zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsel benötigt. Daher bleibt dann eben auch der Jojo-Effekt weitgehend aus.
Warum hungern nicht zum Abnehmerfolg führt
Sich in seinem Körper wohlfühlen, will wirklich jeder. Um das Wunschgewicht zu erreichen, gehen manche Menschen sogar so weit, dass sie hungern. Zwar kann so das Idealgewicht sicherlich schnell erreicht werden, gesund ist das allerdings nicht.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wesentlich wichtiger, als einfach nur die Menge der aufgenommenen Nahrung zu reduzieren. Hungern kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, da der Körper nicht mehr ausreichend mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Unser Stoffwechsel, die Organe und der ganze Organismus können so nicht richtig arbeiten. Dann nützt es Ihnen auch nichts, wenn Sie zwar Ihr Wunschgewicht erreicht haben, dafür aber mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen haben.
Das mit dem guten Körpergefühl können Sie dann auch vergessen. Um sich wirklich wohl im eigenen Körper zu fühlen, sollten Sie daher nicht irgendwelchen Schönheitsidealen aus den Medien oder der Mode hinterhereifern, sondern sich selbst fragen, wie Sie sich am besten wohlfühlen.















