Anwendung von Colostrum – Ein Überblick
Systemische und funktionelle Bedeutung der Kaufunktion und kieferorthopädischen Okklusionsgesundheit für Verdauung, Zahnerhalt und psychosoziales Wohlbefinden – Tag der Zahngesundheit 2026
Am 25. September 2026 richtet die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) den Fokus auf das Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!„. Dabei wird deutlich, dass die Kaufunktion weit über ästhetische Gesichtspunkte hinausgeht: Sie beeinflusst die Verdauungsphysiologie, das Risiko für
Lebensphasenorientierte Interdentalreinigung: Prävention von Parodontitis und Karies von jung bis alt
Das konventionelle Zähneputzen erreicht lediglich 60 % bis 70 % aller Zahnflächen. Unbehandelte Biofilme im Approximalraum treiben Gingivitis, Parodontitis und Wurzelkaries voran – Erkrankungen, deren Belastung mit dem demografischen Wandel und dem längeren Zahnerhalt im Alter stark zunimmt. Eine lebensphasenorientierte Interdentalreinigung kann genau hier ansetzen
Differenzialdiagnostik, Stadieneinteilung und risikoadaptierte Therapie des Zungen- und Mundhöhlenkarzinoms
Frühe Zungenkarzinome verlaufen häufig lange asymptomatisch, wodurch die zahnärztliche Praxis vor der Herausforderung steht, histopathologische Risikofaktoren wie die Infiltrationstiefe exakt zu erkennen und die anatomische Grenze zwischen Mundhöhle und Oropharynx korrekt zuzuordnen. Nur so können rechtzeitige Biopsien durchgeführt und angemessene Überweisungen an die Onkologie erfolgen.
Effizientes Micro-Layering auf Metallgerüsten mit GC Initial Revo MC – Brückentechnologie zwischen Metallkeramik und Vollkeramik
Die Zahntechnik steht vor der Herausforderung, ästhetische Ansprüche mit funktionaler Stabilität zu vereinen – und das bei gleichzeitig steigendem Fachkräftemangel. Das keramische Verblendmaterial GC Initial Revo MC bietet eine innovative Lösung: Durch schlanke Micro-Layering-Konzepte auf additiv gefertigten Metallgerüsten wird die bewährte Metallkeramik-Technologie effizienter, kostengünstiger und
Produktionsstopp analoger OPG-Filme 2026 – Handlungsbedarf für Zahnarztpraxen
Im Juni 2026 hat der langjährige Hauptlieferant Carestream (ehemals Kodak) die Produktion analoger Panoramaschicht-Röntgenfilme (OPG) überraschend eingestellt. Der Wegfall dieses zentralen diagnostischen Materials gefährdet die Übersichtsdiagnostik in zahnarztpraxen, die bislang auf analoge OPG-Aufnahmen setzen. Ohne rechtzeitige Umstellung auf digitale Alternativen droht ein temporärer Stillstand der
Schmerzarme Zahnmedizin durch digitale Behandlungstechnologien und integriertes Praxismanagement
Digitale Technologien wie Intraoralscanner, 3D-Diagnostik, navigierte Implantologie und Laser verändern die Zahnarztpraxis grundlegend. Kombiniert mit einer strukturierten Praxisverwaltungssoftware wie CGM Z1.PRO ermöglichen sie nicht nur betriebswirtschaftliche Effizienz, sondern reduzieren nachweislich Behandlungsängste, Würgereiz, postoperative Schmerzen und Heilungszeiten. Dieser Artikel fasst die aktuelle Evidenz, Praxiszahlen und praktische
Evidenzbasierte Bewertung des Ölziehens in der zahnmedizinischen Prophylaxe, Parodontaltherapie und häuslichen Mundpflege
In der zahnmedizinischen Praxis gewinnt das traditionelle Verfahren des Ölziehens zunehmend Aufmerksamkeit. Praxisteams benötigen jedoch verlässliche, wissenschaftlich fundierte Daten, um die Wirksamkeit, mögliche Risiken und die korrekte Entsorgung des gebrauchten Öls sachgerecht zu beurteilen. Dieser Artikel fasst die aktuelle Evidenzlage, klinische Sicherheitsaspekte und praxisnahe Anwendungshinweise
Transformation der Zahnmedizin: Von reparativer Versorgung zu interdisziplinärer Prävention und Ernährungszahnmedizin
Orale Erkrankungen wie Parodontitis und Karies teilen systemische Risikofaktoren mit Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Zahnmedizin steht deshalb an der Schwelle zu einer umfassenden, interdisziplinären Präventionsstrategie, die über die reine mechanische Plaquekontrolle hinausgeht. Ziel ist es, Zahnarztpraxen als Frühwarnsystem für chronische Erkrankungen zu
Betriebswirtschaftliche und abrechnungstechnische Vorbereitung von Dentallaboren auf das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) ab 2027
Am 10. Juli 2026 hat der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem Bundesrat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) verabschiedet. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und zwingt Dentallabore zu einer straffen Fristenkontrolle, neuen Preis- und Kostenkalkulationen sowie zu einer Anpassung ihrer betriebswirtschaftlichen Prozesse. Ziel ist
Interdisziplinäre Parodontologie und Ernährungszahnmedizin – Das Frühwarnsystem für nicht-übertragbare chronische Erkrankungen
Parodontitis ist nicht nur eine lokale Zahnfleischerkrankung, sondern ein systemischer Risikofaktor, der Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankungen und weitere nicht-übertragbare chronische Erkrankungen (NCDs) maßgeblich beeinflusst. Durch eine interdisziplinäre Betreuung, die zahnärztliche, internistische und ernährungsmedizinische Kompetenzen vereint, lassen sich Morbidität und Lebensqualität von Millionen Betroffener nachhaltig verbessern.