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Schwangerschaftsernährung: So sorgen Sie für eine schmerzfreie Geburt

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Ernährung während der Schwangerschaft

Die Entwicklung Ihres noch ungeborenen Babys ist von Ihnen und Ihrer Verhaltensweise abhängig.

Dabei spielt die richtige Ernährung in der Schwangerschaft eine entscheidende Rolle. Nur mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährungsweise erhält Ihr kleiner Liebling genau die Nährstoffe, die er zum Heranwachsen benötigt.

Doch nicht nur auf Ihr neues Familienmitglied hat Ihre Ernährung während der Schwangerschaft bedeutende Auswirkungen. Auch für Sie selbst ist es wichtig, auf eine gesunde Ernährungsweise zu achten. Dadurch haben Sie selbst auch genug Kraft, die Strapazen der Schwangerschaft und der Geburt durchzustehen.

Vielen werdenden Müttern graut es vor den Schmerzen der Geburt. Neben schmerzstillenden Medikamenten kann aber auch die richtige Ernährung in der Schwangerschaft dafür sorgen, dass diese wesentlich schmerzärmer für Sie verläuft.

Der Leiter der Geburtshilfe der Frankfurter Universität-Frauenklinik, Prof. Frank Louwen, entwickelte hierzu die Louwen-Diät. Dieser Ernährungsplan soll dafür sorgen, Komplikationen und Schmerzen während der Geburt weitestgehend zu mindern.

Das Grundprinzip von Dr. Louwens Ernährung vor der Geburt besteht aus einer Reduktion der Kohlenhydrate, insbesondere ab der SSW 34. Brot, Nudeln und zuckerhaltige Nahrungsmittel enthalten viele einfache/kurzkettige Kohlenhydrate, welche für einen erhöhten Blutzuckerspiegel sorgen.

Warum dieser erhöhte Blutzuckerspiegel für eine schmerzhaftere Geburt sorgen kann, erfahren Sie hier: Ernährung kurz vor dem Entbindungstermin: Worauf unbedingt achten?

Welche Lebensmittel sollte ich essen?

Besonders in der Schwangerschaft braucht Ihr Körper eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Schließlich muss er nicht nur Ihren eigenen Körper versorgen, sondern auch den Ihres im Bauch heranwachsenden Kindes.

Dazu empfiehlt es sich, möglichst kalorien- und fettarm zu essen. Pflanzliche Lebensmittel, wie Gemüse und Obst, eignen sich dazu besonders gut. Tierische Lebensmittel sind nicht gänzlich verboten, sollten aber in Maßen zu sich genommen werden. Aus dieser Empfehlung lassen sich viele schmackhafte Schwangerschaftsrezepte zaubern.

Eisenbedarf in der Schwangerschaft vorbeugen

Für die Entwicklung Ihres kleinen Lieblings im Bauch ist eine ausreichende Sauerstoffzufuhr unerlässlich. Zum Transport dieses Sauerstoffs benötigt Ihr Körper Eisen. Um einem Eisenmangel vorzubeugen, eignen sich folgende Lebensmittel:

    • Gemüse, wie Grünkohl, Spinat und Zucchini
    • Vollkornprodukte
    • Hülsenfrüchte, wie Erbsen.

Zusätzlich empfiehlt es sich, zu jeder dieser Mahlzeiten, einen frisch gepressten Orangensaft zu trinken. Dieser enthält Vitamin C, was bei der Eisenaufnahme behilflich ist.

Welche Lebensmittel sind tabu?

Ern-hrung-kurz-vor-der-SchwangerschaftGrundsätzlich kann Ihnen natürlich niemand vorschreiben, was Sie während der Schwangerschaftswochen essen dürfen und was nicht.

Dennoch bergen einige Lebensmittel ein gewisses Risiko für Ihr ungeborenes Baby. Manche Lebensmittel können Krankheiten übertragen und somit gefährlich für Ihren kleinen Schatz sein.

Völlig außer Frage sollte sein, dass während der Schwangerschaft Alkohol und Rauchen absolut tabu sind. Wenn Sie Ihr Kind lieben, dann verzichten Sie in dieser Zeit auf diese „Genussmittel“.

Trotz sehr hoher Hygienestandards in der Lebensmittelproduktion bergen einige Lebensmittel ein gewisses Ansteckungsrisiko für Ihren noch ungeborenen kleinen Schatz. Daher sollten Sie auf folgende Lebensmittel verzichten:

    • Rohmilchprodukte

Dazu gehören neben Frischmilch auch diverse Sorten von Weichkäse (Camembert, Brie oder Gorgonzola). In der unbehandelten Milch können Listerien vorkommen. Dies sind Bakterien, die Listeriose auslösen können. Eine Krankheit, die zu Fehl- oder Frühgeburten und schwersten Komplikationen führen kann.

    • Roher Fisch

Neben einer Belastung mit Schwermetallen oder Quecksilber durch die Meeresverschmutzung können auch im rohen Fisch Listerien oder andere Bakterien enthalten sein, die Krankheiten übertragen können. Gut durchgegarter Fisch liefert dagegen viele wertvolle Nährstoffe, wie beispielsweise die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren.

    • Rohes Fleisch

Auf das geliebte Mettbrötchen, das Medium-Steak oder den Lachsschinken sollten Sie Ihrem Kind zuliebe verzichten. Rohes Fleisch kann Bakterien enthalten, die Toxoplasmose verursachen. Diese Krankheit sorgt bei Ihrem Liebling für Fehlentwicklungen des Gehirns und kann bleibende Schäden verursachen.

    • Rohe Eier

Außer Kraftsportlern nimmt wohl niemand freiwillig rohe Eier zu sich. Dennoch stecken sie in einigen Lebensmitteln, in denen es man nicht vermutet.

Beispiele hierfür sind Tiramisu, Mousse au Chocolat oder auch Mayonnaise. Rohe Eier können Salmonellen enthalten. Eine Salmonellenvergiftung führt zu starkem Erbrechen, wodurch eine Unterversorgung Ihres ungeborenen Kindes entstehen kann.

Generell sollte auf rohe und unverarbeitete Produkte verzichtet werden. Bei Gemüse und Obst gilt: Diese sind aufgrund der enthaltenen Vitamine und Ballaststoffe sehr gesund. Allerdings sollte auf eine gründliche Reinigung geachtet werden.

Auch mit Kräutern, Gewürzen und Pilzen sollte man sparsam sein. Geringe Mengen sind unschädlich. Zu viel von manchen Kräutern wirkt jedoch stimulierend auf die Gebärmutter, wodurch die Geburt zu früh ausgelöst werden könnte.

Ernährung kurz vor dem Entbindungstermin: Worauf unbedingt achten?

Der Geburtstermin steht unmittelbar bevor und die ersten Wehen setzen schon ein. Spätestens mit Beginn der SSW 40 sollte die Ernährung vor der Geburt entsprechend angepasst werden. Dazu gehört der Verzicht auf kurzkettigen Zucker, am besten möglichst nur wenige Kohlenhydrate zu sich nehmen.

Die Gründe dafür sind relativ einfach: Kohlenhydrate lassen das Baby wachsen. Dadurch wird es größer und schwerer. Ist das Baby aber bis hierhin gut und normal entwickelt, gibt es keinen Grund dafür, ein höheres Geburtsgewicht erlangen zu wollen.

Jede werdende Mutter kann sich wohl vorstellen, dass ein größeres und schwereres Baby auch mehr Schmerzen bei der Geburt verursacht. Zudem kommt noch hinzu: etwa fünf Wochen vor der anstehenden Geburt wird im Körper vermehrt das Hormon „Prostaglandin“ ausgeschüttet.

Dieses sorgt dafür, dass sich der Muttermund verkürzt und die Tätigkeit der Wehen einsetzt. Kohlenhydrate erhöhen dagegen den Blutzuckerspiegel, was die Produktion von Prostaglandin hemmen kann.

Wenn die Wehen eingesetzt haben, kann noch eine ganze Weile bis zur eigentlichen Geburt vergehen. Bis vor kurzer Zeit war man noch der Ansicht, dass während der Wehen nur Wasser und keine feste Nahrung zu sich genommen werden sollte.

Diese Ansicht ist heutzutage aber durch mehrere wissenschaftliche Studien widerlegt worden. Wenn sich Ihr Körper während der Wehenphase mit dem Verlangen nach zusätzlicher Energie meldet, kommen Sie diesem Verlangen ruhig nach. Nur so haben Sie ausreichend Energie, die Strapazen der bevorstehenden Geburt zu überstehen.

Hierbei sollte natürlich trotzdem auf die Auswahl der Lebensmittel geachtet werden. Am besten eignen sich:

    • Brot, Toast oder Knäckebrot mit leichtem Belag
    • Hühnerbrühe mit Gemüse
    • Energiereiches Obst, beispielsweise Bananen.

Mit der richtigen Ernährung in der Schwangerschaft und kurz vor dem Entbindungstermin können Sie dafür sorgen, dass die Geburt Ihres neuen Lieblings schmerzfrei oder wenigstens schmerzärmer verläuft. Weitere Tipps für eine schmerzfreie Geburt finden Sie im Beitrag von perfekte-schwanngerschaft.de.

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