Pickel auf der Kopfhaut: Ursache finden und schnelle Abhilfe schaffen

kopfhaut pickel
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Pickel sind nicht nur im Gesicht zu finden. Die unliebsamen Erscheinungen findet man überall auf der Haut. Gerade auf der Kopfhaut ist es jedoch besonders unangenehm und kann schnell schmerzhaft werden.

Sollten Sie Pickel auf der Kopfhaut finden, dann brauchen Sie nicht direkt in Panik auszubrechen. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um eine harmlose Unreinheit, die man schnell in den Griff bekommen kann.

Ein Pickel entsteht, wenn die Pore in der Haut verstopft ist. Genau das kann natürlich auch auf der Kopfhaut die Ursache sein. Vielleicht ist es auch nur eine harmlose Haarwurzelentzündung. Vor der Behandlung sollten Sie jedoch die Ursache herausfinden, damit die Therapie erfolgreich ist.

Mögliche Ursachen für Pickel auf der Kopfhaut

Verstopfte Poren und damit auch die Pickel entstehen niemals ohne einen Grund. Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum sich die Poren verstopfen und die Begleitsymptome wie Schmerzen, Entzündungen und Pickel entstehen können.

Zu den häufigsten Ursachen zählen:

  • Hormone
  • Stress
  • Flasche Pflege
  • Allergie
  • Äußere Einflüsse
  • Ernährung

Es gibt also zahlreiche Faktoren, die nicht nur die Entstehung der Pickel auf der Kopfhaut begünstigen, sondern auch der Auslöser für das Problem auf der Haut sein können. Je nach Ursache ist die Behandlung und damit die Therapie sehr variabel.

Hormone verursachen Schwankungen

Hormone sind für viele Veränderung im Körper verantwortlich. Das erste Mal werden wir damit in der Pubertät konfrontiert. Diese Hormonschwankungen und damit Veränderungen des Körpers begleiten uns jedoch ein Leben lang.

Je nach Lebensphase verändert sich der Hormonspiegel. Ebenso können Medikamente oder Verhütungsmittel die Balance außer Gleichgewicht bringen. Wird der Hormonspiegel verändert, dann steigt häufig die Talgproduktion im Körper an.

Die Folge davon sind verstopfte Poren und somit sind die Pickel auf der Kopfhaut und auch an anderen Stellen der Haut vorprogrammiert. Häufiger davon betroffen sind Frauen, da Männer weniger Schwankungen im Hormonhaushalt aufweisen.

Stress hat viele negative Auswirkungen

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Stress begegnet uns überall im Alltag. Auf der Arbeit, zu Hause und selbst in der Schule gibt es immer wieder Situationen, die bei den meisten Menschen Stress verursachen. Ein gesundes Maß hat noch keine Auswirkungen.

Jedoch ist der Körper nur bedingt belastbar. Bekommen wir also zu viel Stress, dann reagiert unser Körper mit unterschiedlichen Warnsignalen. Hautprobleme sind häufig die ersten Anzeichen, dass man seinen Alltag verändern sollte.

Belastungen in Form von Stress sorgen ebenfalls für Hautunreinheiten und damit kann das ebenso zu Pickeln auf der Kopfhaut führen. Die Balance ist aus dem Gleichgewicht und der Körper braucht deutlich mehr Ruhe und Pausen.

Die falsche Haarpflege

Zahlreiche Produkte sollen den unterschiedlichen Haartypen und vor allem der Kopfhaut guttun. Die verschiedenen Werbeversprechen der Hersteller zeigen den Konsumenten wundervolle Haare und eine gesunde Kopfhaut.

Jedoch können genau diese Produkte dazu führen, dass der Säure-Basen-Haushalt der Haut durcheinandergerät. Die Haut kann sich nicht mehr selber pflegen oder gar regenerieren. Die Folge sind in diesem Fall Pickel.

Zu wenig Pflege kann aber ebenfalls zu verstopften Poren führen. Der Dreck auf den Haaren setzt sich auf die Kopfhaut und bildet hier die idealen Bedingungen für Pickel. Sie müssen also ein gesundes Mittelmaß finden, wenn es um die Haarpflege geht.

Allergien wirken sich unterschiedlich aus

Immer mehr Menschen leiden unter den verschiedensten Allergien. Besonders verbreitet ist dabei die Hausstaub- oder auch Pollenallergie. Aber auch Reaktionen auf die Inhaltsstoffe im Shampoo oder auch in anderen Pflegeprodukten tauchen oft auf.

Eines der häufigsten Symptome sind in diesem Fall Pickel auf der Kopfhaut und ein unangenehmer Juckreiz. Treten diese Faktoren auf, wenn Sie gerade ein neues Shampoo oder eine neue Spülung benutzen, kann das bereits die Ursache für die Pickel sein.

Ein Allergietest beim Arzt kann Ihnen die Gewissheit bringen. Jedoch reicht es bereits aus, auf andere Produkte auszuweichen und die Pflegeutensilien, die zu den Problemen geführt haben, einfach wegzulassen.

Äußere Einflüsse sorgen für Pickel auf der Kopfhaut

kappe kopfbedeckung maenner

Tragen Sie oft einen Hut, ein Cap oder Mützen? Dann kann auch hier die Ursache für die übermäßige Talgproduktion liegen. Die Kopfhaut wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Zudem begünstigen Kopfbedeckungen auch ein feuchtes Milieu, da die Gefahr des Schwitzens hier deutlich erhöht ist. In Verbindung mit der fehlenden Luft kann die Haut mit entstehenden Pickeln reagieren.

Außerdem können die Mützen oder Hüte die Kopfhaut durch Reibung reizen und ebenfalls dafür sorgen, dass sich an manchen Stellen kleine Pickel bilden. Das Tragen der Kopfbedeckung sollte also zeitlich begrenzt werden und nicht überhandnehmen.

Die Ernährung kann alles aus dem Gleichgewicht bringen

Zuviel Zucker und ungesunde Lebensmittel sorgen ebenfalls dafür, dass der gesamte Organismus aus dem Gleichgewicht gerät. Das hat nicht nur zur Folge, dass die Menschen mehr an Gewicht zunehmen.

Gerade die Haut ist ein sensibles Organ, welches schnell auf eine ungesunde Lebensweise reagiert. Nicht nur der Farbton, sondern auch die Beschaffenheit ändert sich in den meisten Fällen.

Besonders anfällige Menschen bekommen Pickel und diese können sich dann auch auf der Kopfhaut bemerkbar machen. Es gibt also zahlreiche Gründe, warum eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung sehr wichtig ist.

Pickel auf der Kopfhaut behandeln und vermeiden

schwarz tee kanne

Damit die Pickel auf der Kopfhaut erst gar nicht entstehen, können Sie die oben genannten Ursachen möglichst vermeiden. Jedoch ist das nicht immer der richtige Weg und in manchen Fällen bereits zu spät.

Sind die Pickel erst mal da, dann müssen diese mit Bedacht und Vorsicht behandelt werden. Der Pickel ist immer eine Entzündung auf der Haut, der sich auch schnell vergrößern und dann deutlich schmerzhafter werden kann.

Auf keinen Fall sollte der Pickel auf der Kopfhaut ausgedrückt werden. Auf diese Weise kann Dreck und Schmutz in die offene Stelle gelangen und der Pickel entzündet sich und vergrößert sich damit auch.

Sie müssen Ihr Haar und die Kopfhaut jetzt schonen. Verzichten Sie auf Styling Produkte wie zum Beispiel Haarspray oder Gel. Außerdem ist es ratsam, zu einem milden Shampoo ohne Parfum oder Alkohol zurückzugreifen.

Damit der Juckreiz schnell gemildert wird, können Sie zum Beispiel auf schwarzen Tee zurückgreifen. Hierfür einfach eine Tasse aufbrühen und warten, bis die Flüssigkeit kalt geworden ist. Diese kann nun auf die betroffenen Stellen mit einem Tuch aufgebracht werden.

Der schwarze Tee ist nicht nur entzündungshemmend, sondern beruhigt auch die Kopfhaut an der Stelle und sorgt dafür, dass der Juckreiz deutlich gemildert wird oder sogar komplett verschwindet.

Sollten diese Ratschläge keine Abhilfe schaffen, dann ist es ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen. Hier werden nicht nur die genauen Ursachen abgeklärt, sondern auch eine entsprechende Therapie in die Wege geleitet.

Dauerhafte Verbesserung der Kopfhaut

Neben Pickeln können auch Schuppen ein erstes Anzeichen dafür sein, dass die Kopfhaut nicht mehr im Gleichgewicht ist. Das kann dauerhaft zu Schäden führen. Daher ist es ratsam, darüber nachzudenken, wie man seiner Kopfhaut dauerhaft helfen kann.

Die Häufigkeit des Haarewaschens ist ein Fehler, den viele Menschen begehen. Man muss sich nicht jeden Tag die Haare waschen. Das ist nicht gesund und führt dazu, dass die Kopfhaut einen Schaden davonträgt.

Besser ist es, maximal alle zwei bis drei Tage die Haarpflege durchzuführen. Die Tage dazwischen reguliert die Kopfhaut sich selbst und kann einen natürlichen Schutzfilm auf der Haut schaffen.

Dieser wird durch tägliches Waschen der Haare zerstört und kann sich häufig nicht wieder von alleine Herstellen. Die Folge sind Schuppen, Pickel und eine empfindliche Kopfhaut, die dauerhaft juckt.

Regelmäßige Kämmen und Bürsten sorgt dafür, dass Rückstände aus den Haaren entfernt werden. Außerdem werden auf diese Weise die Zellen auf der Kopfhaut stimuliert und damit ist eine bessere Durchblutung vorhanden.

Zu viele Produkte zur Pflege oder zum Stylen der Haare sind ebenfalls eine schlechte Wahl. Diese begünstigen die Verstopfung der Poren und sorgen ebenfalls dafür, dass deutlich mehr Pickel auf der Kopfhaut entstehen.

Können Pickel auf der Kopfhaut gefährlich werden?

Grundsätzlich ist es mit den Pickeln auf der Kopfhaut genauso wie im Gesicht. Es handelt sich um eine Entzündung unter der Haut. Diese kann bereits nach wenigen Tagen zurückgehen.

Bei unsachgemäßer Behandlung kann die Entzündung sich jedoch auch ausbreiten und den Pickel deutlich wachsen lassen. Das wiederum führt zu mehr Schmerzen und einer längeren Therapie.

Wirklich gefährlich sind die meisten Pickel auf der Kopfhaut jedoch nicht. In den meisten Fällen haben Sie nach ca. einer Woche wieder Ruhe. Anders sieht das jedoch bei einer Pilzinfektion aus.

Diese muss mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden. Sehen die Pickel also komisch aus oder verschwinden sie nach einigen Tagen nicht wieder, dann ist es auf jeden Fall ratsam, einen entsprechenden Hautarzt aufzusuchen.

Sollte es sich tatsächlich um einen Pilz oder eine andere Infektion handeln, dann kann diese sich sonst schnell auf andere Körperteile ausbreiten. Eine Eigentherapie ist in diesem Fall nicht anzuraten und wird auch nicht helfen.

Grundsätzlich sind die meisten Pickel auf der Kopfhaut jedoch vollkommen unbedenklich und bereits nach wenigen Tagen wieder verschwunden. Achten Sie einfach ein wenig auf Ihre Lebensweise und die Produkte, die Sie verwenden und die Probleme verschwinden von allein.

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