Hautpflege im Sommer: Strapazierte Haut in den Sommermonaten pflegen

sonnencreme
sonnencreme

Die Sommermonate sind für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Die Energie des Sonnenlichts lässt uns aufblühen und man kann viel mehr Zeit im Freien verbringen. Zudem wird die Kleidung luftiger und es wird mehr Haut gezeigt.

Dadurch ist unsere Haut allerdings auch einer größeren Belastung ausgesetzt. Aus diesem Grunde ist es besonders wichtig, auch im Sommer auf die richtige Hautpflege zu achten. Wie das gelingt und welche Tipps Ihnen zu einer gesunden und schönen Haut verhelfen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Pflegetipps für die Haut im Sommer

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie schützt unseren Körper vor äußeren Einflüssen und regelt unsere Körpertemperatur. Gerade im Sommer wird sie dabei besonders strapaziert. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Haut auch im Sommer optimal zu pflegen.

Tipp Nr. 1: Der richtige Sonnenschutz

Durch die erhöhte und längere Sonneneinstrahlung im Sommer wird unsere Haut besonders durch UV-Strahlen belastet. Diese fördern nicht nur das Austrocknen der Haut, sondern können auch zu unangenehmen Sonnenbränden und sogar Hautkrebs führen.

Der richtige UV-Schutz und das regelmäßige Eincremen mit Sonnencreme sind daher unumgänglich. Für Erwachsene sollte mindestens ein Lichtschutzfaktor von 20 gewählt werden.

Je heller Ihr persönlicher Hauttyp, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein!

Beim Auftragen des Sonnenschutzes sollten Sie darauf achten, diesen großflächig und nicht zu sparsam auf der Haut einzucremen. Da man im Sommer mehr schwitzt und oft baden geht, empfiehlt es sich, ein wasserfestes Mittel zu verwenden. Sonst kann der Sonnenschutz schnell verloren gehen.

Frauen sollten zudem darauf achten, ein Sommer Make-up mit integriertem Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Tipp Nr. 2: Die richtige Kleidung wählen

Auch die Kleidung schützt uns vor den gefährlichen Strahlen der Sonne. Aufgrund der hohen Temperaturen darf diese durchaus luftig ausfallen, sollte aber dennoch möglichst viel Hautfläche verdecken, um diese schützen zu können.

Für besonders empfindliche Hauttypen und besonders für Kinder empfiehlt sich der Kauf spezieller UV-Schutz-Kleidung. Zudem sollten Sie es möglichst vermeiden, zwischen 11:00 Uhr und 15:00 sich in der direkten Sonne aufzuhalten. Zu dieser Zeit ist sie am intensivsten.

Tipp Nr. 3: Flüssigkeitsverlust ausgleichen

Die Haut des menschlichen Körpers besteht zu 70% aus Wasser. Im Sommer schwitzen wir mehr, um unsere Körpertemperatur konstant zu halten. Dadurch verlieren wir einen Großteil der Flüssigkeit in unserem Körper.

Aus diesem Grunde sollte ein Erwachsener gerade im Sommer auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten. 2-3 Liter Wasser am Tag sorgen nicht nur für eine gute Feuchtigkeitsversorgung der Haut, sondern halten auch den Kreislauf stabil. An besonders heißen und sonnen intensiven Tagen darf es auch mehr Flüssigkeitsaufnahme sein.

Tipp Nr. 4: Förderung der Durchblutung der Haut

Wenn die Haut besser durchblutet wird, wird sie straffer und ihre Dehnungsfähigkeit wird erhöht. Dies kann zum einen durch kalte Duschen erzeugt werden, zum anderen helfen Massagen dabei, die Durchblutung anzuregen.

Dafür eignet sich besonders gut Magnesium-Öl für die Haut. Dieses kann mit leichten Bewegungen einmassiert werden und sorgt somit für ein wohltuendes Entspannungsgefühl.

Tipp Nr. 5: Richtiges Duschen

Besonders nach dem Baden gehen sollten Sie sich immer mit kühlem Wasser abspülen, um die Haut nicht durch das Chlor in Schwimmbädern bzw. das Salz aus dem Meerwasser unnötig zu reizen.

Allgemein sollte im Sommer auf heißes Duschen verzichtet werden. Dies trägt zum einen zu einer besseren Regulierung der Körpertemperatur bei. Zum anderen regt kälteres Wasser die Durchblutung an, was die Haut strafft.

Die Verwendung feuchtigkeitsspendender Cremeduschen oder spezieller Dusch-Bodymilks schützen die Haut zusätzlich vor dem Austrocknen.

Werbung
hungerstoffwechsel desktop
Hungerstoffwechsel von Jasper Caven
hungerstoffwechsel mobil
Hungerstoffwechsel von Jasper Caven

Tipp Nr. 6: Intensive Hautreinigung

Im Sommer schwitzen wir mehr, wodurch auch die Talgbildung auf der Haut verstärkt wird. Dies führt zu einer häufigeren Verstopfung der Poren. Eine gründliche Reinigung der Haut ist daher unumgänglich.

Pflegeprodukte mit Menthol- oder Eukalyptusextrakten beugen nicht nur Hautunreinheiten vor, sie sorgen gleichzeitig für ein angenehmes Frischegefühl auf der Haut.

Tipp Nr. 7: Auch bei Hautpflegeprodukten auf die Flüssigkeitsversorgung achten

Im Winter sollten vor allem fetthaltige Hautpflegeprodukte verwendet werden. Im Sommer dagegen sind feuchtigkeitsspendende Produkte zu nutzen.

So kann auch von außen zu einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung der Haut beigetragen werden. Bodylotions eignen sich daher besser als Cremes, da sie einen höheren Wasseranteil beinhalten.

Auch Gesichtssprays sorgen für eine schnelle Zufuhr von Feuchtigkeit auf der Haut und geben außerdem ein angenehmes Gefühl der Kühlung. Diese gibt es in verschiedensten Sorten zu kaufen – oft reicht aber auch schon, eine leere Sprühflasche mit Wasser zu befüllen.

Ist die Sonne gut für mich?

Sonnenstrahlen wirken sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Körper aus. Sie regen u.a. die Bildung von Glückshormonen an und sind mitverantwortlich für gute Stimmung. Damit das auch weiterhin so bleibt und Sie mit einem “Gute-Laune-Lächeln” durch den Sommer kommen, ist Sonnenschutz mit einem entsprechenden UVA- / UVB-Verhältnis extrem wichtig. Mit Sonnenschutz-Produkten bleiben Sie immer hochgradig geschützt. Denken Sie daran: 4 Esslöffel Sonnencreme sind notwendig, um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen. Eine zu dünne Schicht Sonnencreme verringert den Schutzfaktor.

UVA und UVB?

Die Sonne sendet nicht nur sichtbares Licht zur Erde, sondern auch unsichtbare Strahlen, die durch die Ozonschicht dringen und in zu hoher Dosis negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Ein Teil davon sind die UV-Strahlen – je nach Wellenlänge UVA- und UVB-Strahlen.

UVA-Strahlen können Hautschäden, wie z.B. vorzeitige Hautalterungen begünstigen und sind eine der häufigsten Ursachen für Hautkrebs. UVB-Strahlen sind hingegen die Hauptursache für Sonnenbrand.

Die Intensität der Sonnenstrahlung und somit der UV-Strahlen hängt von Faktoren wie z.B. Jahreszeit, Tageszeit, Breitengrad, Höhe, Bodenreflexion und Wetterbedingungen ab.

Vitamin D Mangel durch Sonnencreme?

Wer immer nur mit höchstem Lichtschutzfaktor das Haus verlässt oder sich konsequent der Sonne fern hält, läuft tatsächlich Gefahr, unter einem Vitamin D Mangel zu leiden. Unser Körper ist nur mit Hilfe des Sonnenlichtes in der Lage, das so wertvolle Vitamin D selbst zu bilden. Wie viel Vitamin D produziert wird, ist weniger eine Frage der Sonnenintensität als des Sonnenstandes. Ein Winkel von über 45° ist notwendig, damit der Körper Vitamin D produziert, das ist in unseren Breitengraden zwischen 10 und 14 Uhr der Fall. Kurz, knackig, nackig : 5 min zur Mittagszeit möglichst wenig bekleidet die Sonne genießen und der Vitamin D-Pegel ist im Lot.

In den Monaten von Oktober bis März, wenn die Sonne tiefer steht oder trübe Tage ein Sonnenbad unmöglich machen, ist es sinnvoll, den Vitamin D Haushalt mit geeigneten Vitaminen zu ergänzen.

Mallorca-Akne – was ist das eigentlich?

Bei der Mallorca-Akne handelt es sich um eine allergische Reaktion der Haut als Reaktion auf die Wechselwirkung von Sonneneinstrahlung und bestimmter Sonnenschutzmittel.

Streng genommen handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern eher um eine allergische Reaktion der Haut auf bestimmte Stoffe und Substanzen unter Sonneneinstrahlung. Fetthaltige Sonnenschutzprodukte in Zusammenhang mit körpereigener Talgproduktion, starker Transpiration und intensiver Sonneneinstrahlung können eine allergische Reaktion begünstigen. Achten Sie auf unübliche Hautirritationen nach dem Sonnenbad.

Werbung
hungerstoffwechsel desktop
Hungerstoffwechsel von Jasper Caven
hungerstoffwechsel mobil
Hungerstoffwechsel von Jasper Caven

Wie kann man sie verhindern oder auch reduzieren?

  •  gewöhnen Sie Ihre Haut langsam ans Sonnenbaden
  • tragen Sie bei extremer Sonneneinstrahlung entsprechende Kleidung
  • verwenden Sie

– fettarme Sonnenschutzmittel

– fettarme After Sun-Produkte

Karottensaft – ein Schönheitselixier von außen und innen

Die Natur hält eine reiche Palette an Heilmittel, Pflegestoffen und Schönmachern bereit – diese gilt es nur auszukosten. Unter vielen gesunden Gemüse- und Obstsorten sticht hier besonders die Karotte hervor, da das Wurzelgemüse als echter Allrounder unsere Gesundheit unterstützt. Der regelmäßige Konsum von Möhrensaft verhilft aber nicht nur zu guter Sehkraft und wirkt krebsvorbeugend, sondern lässt auch deine Haut strahlen.

Kalorienarme Kosmetik, die es in sich hat

Mit weniger als 30 Kilokalorien pro 100 Gramm kann der Doldenblütler jederzeit bedenkenlos genossen werden und liefert deinem Körper viele wertvolle und hilfreiche Nährstoffe. Karottensaft ist auch für den empfindlichsten Magen verträglich und lässt sich schnell, einfach und inhaltsstofferhaltend herstellen. Der Saft schmeckt angenehm, kann problemlos mit anderen Säften kombiniert werden und pflegt besonders Ihre Haut durch Betacarotin, Zink, Eisen und die Vitamine K, B und C.

Betacarotin als Superheld für Ihre Haut

Einen der bekanntesten Inhaltsstoffe von Möhren stellt das Betacarotin dar, welches dem Gemüse auch die charakteristische Farbe verleiht. Nach regelmäßiger, täglicher Einnahme von Karottensaft über ein bis zwei Monate wird der Wirkstoff in die Zellen der äußeren Hautschicht, der Epidermis, eingelagert. Dies sorgt für eine schöne, goldene Tönung der Haut. Doch Betacarotin kann noch mehr.

Der Stoff verlängert die Eigenschutzzeit Ihrer Haut vor der Schädigung durch Sonneneinstrahlung. Ganz nebenbei bekämpft dieser Inhaltsstoff freie Radikale, welche die Zellstruktur angreifen und Sie vorzeitig altern lassen. Außerdem wird Betacarotin als Provitamin A in der Leber gespeichert und nach Bedarf in Vitamin A umgewandelt. Dieses Vitamin spielt eine wichtige Rolle in der Regeneration und Neubildung Ihrer Hautzellen und birgt somit der Faltenbildung vor.

Karottensaft - ein Schönheitselexier von außen und innen - Mit einem Entsafter kann man den Karottensaft wunderbar selber machen

Wer den Karottensaft nicht fertig kaufen, sondern lieber immer frischen Saft trinken möchte, kann ihn auch mit einem Entsafter selber machen.

Weitere Schönheitspfleger in Karottensaft

Während Betacarotin die Zellbildung unterstützt, stabilisiert das im Saft enthaltene Vitamin K die kleinsten Blutgefäße in Ihrer Haut, sodass alle Zellen dauerhaft gut versorgt werden können. Zudem hat Vitamin K eine hautstraffende Eigenschaft. B-Vitamine unterstützen den Stoffwechsel Ihrer Hautzellen und wirken Entzündungen entgegen.

Einen positiven Einfluss auf die Kollagenbildung und somit die Faltenreduzierung erwirkt Vitamin C. Der Mineralstoff Kalium hilft, trockener Haut vorzubeugen, während Zink die Wundheilung beschleunigt. Das Spurenelement Eisen begünstigt die Zellatmung.

Karottensaft für die äußere Anwendung

Neben dem empfohlenen, täglichen Trinken von Möhrensaft können Sie diesen auch zusätzlich für die äußerliche Anwendung nutzen, denn die Inhaltstoffe entfalten auch hier ihre Wirkung. Der Saft kann, als Tinktur aufgetragen, heilend und entzündungshemmend bei Akne, Pickelchen und auch Ekzemen agieren. Hierfür können Sie die Flüssigkeit je nach Größe der betroffenen Hautstelle mit einem sauberen Wattestäbchen, einem Schwämmchen oder auch den Fingerspitzen vorsichtig auftupfen und einwirken lassen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*