Intimrasur ohne Pickel – So vermeidest Du Pickel nach der Rasur

Welche Frau kennt das nicht? Die Sommerzeit bricht an, der Bikini wird langsam wieder entstaubt und die lästigen Härchen im Intimbereich werden rasiert. Doch was passiert? Kleine, rote Pickelchen, die einfach nur nerven, jucken und alles andere als toll aussehen.

Und der Mann? Klar, der kennt das auch, wenn er für die Freundin den Intimbereich rasieren möchte, ohne das Pickel entstehen. Doch genau die kommen, ständig juckt es und die Hautirritationen sehen natürlich auch nicht gut aus. Und beim Mann gilt dies gleich doppelt, denn neben dem Intimbereich kennen viele die Pickel nach dem Rasieren, auch im Gesicht und vor allem am Hals.

Doch was hilft gegen Rasierpickel?

Das richtige Rasieren

Zunächst ist wichtig, dass Du beim Rasieren einige typische Fehler vermeidest, damit Deine Haut nach der Rasur glatt und schön bleibt.

Haare stutzen

Ein typischer Anfängerfehler besteht darin, die Haare vor der Rasur nicht zu stutzen. Wenn Du Deinen Intimbereich länger nicht rasiert hast und die Haare deshalb gewachsen sind, fällt die glatte Rasur deutlich schwerer.

Scharfe Rasierklinge

Es ist wichtig, dass Du keine alte, bzw. stumpfe Klinge für Deinen Rasierer benutzt. Wenn Deine Klinge nämlich nicht mehr scharf genug ist, reißt Du die Haare mehr raus, als dass Du wirklich schneidest. Und das führt sofort zu Rötungen, Hautirritationen und damit zu Pickeln.

Rasiergel statt Wasser

Die Haare im Intimbereich sind – auch wenn es sich für Dich vielleicht nicht so anfühlt – ziemlich hart. Deshalb solltest Du sie im Vorfeld mit Rasiergel aufweichen, um ein Herausreißen der Haare zu verhindern.

Auf die Richtung kommt es an

Du hast die Wahl, ob Du mit der Haarrichtung oder dagegen rasierst. Wenn Deine Haare von oben nach unten wachsen (was der Normalfall ist), dann solltest Du auch von oben nach unten rasieren, das ist deutlich angenehmer für Deine Haut. Der Nachteil daran ist, dass Du etwas mehr Zeit für das Rasieren benötigst, da Du nicht alle Haare erwischt. Ein Rasieren gegen die Haarwuchsrichtung kann aber schnell zur Pickelbildung führen.

Hausmittel und Tipps gegen Rasurbrand

Wie bei so vielen Dingen gibt es natürlich auch gegen die Pickel nach der Rasur das eine oder andere „Wundermittelchen„, welches man sowieso im Haushalt hat. Inwieweit sie bei dir helfen, musst Du aber selber ausprobieren, denn die Erfahrungen sind, wie so oft, sehr unterschiedlich. Eines direkt vorab: diese Tipps und Hausmittel gegen Rasurbrand verhindern die Pickel meist nicht, sondern sorgen eher für Linderung.

Die Haut kühlen

Direkt nach dem Rasieren kann man versuchen, die Haut zu kühlen. Hierfür kannst Du einfach kaltes Wasser über die rasierte Stelle laufen lassen oder alternativ auch einen Eiswürfel verwenden. Die Kälte sorgt dann dafür, dass sich die Poren sehr schnell wieder schließen. Rasierpickel wirst Du dadurch eher nicht verhindern, allerdings werden es erfahrungsgemäß wesentlich weniger.

Bloß nicht kratzen

Das hast Du garantiert schon erlebt, oder? Du rasierst Dich, es juckt, Du kratzt und nach wenigen Tagen hast Du aufgekratzte Pickel und es juckt noch viel mehr. Deshalb gilt – sei tapfer und halte den Juckreiz aus!

Babypuder

Babypuder gilt als Wunderwaffe für gereizte Haut und Hautirritationen. Dein Rasurbrand heilt damit deutlich schneller, gleichzeitig soll ein erneutes Entstehen von Rasierpickeln verhindert werden. Letztes lässt sich aber nicht pauschal bestätigen, hier reagiert jede Haut anders. Achtung: wenn Du zu trockener Haut neigst, solltest Du unbedingt auf den Einsatz von Babypuder vermeiden, da dieses für ein weiteres Austrocknen sorgen kann.

Honig

Eine etwas schmierige Angelegenheit, der aber eine positive Wirkung nachgesagt wird. Nach der Intimrasur wird der Honig dünn aufgetragen, danach heißt es 15 Minuten warten, bis man es mit warmen Wasser wieder abspülen kann. Aber vorsichtig, nicht mit einem Waschlappen oder ähnlichem abwaschen, sonst besteht die Gefahr der Reizung.

Weite Boxershorts

Ein Tipp für alle Männer ist, ein Jucken durch etwas weitere Boxershorts zu vermeiden. Denn enge Shorts reiben ständig und sorgen so dafür, dass die Hautirritation stärker wird und die Pickelchen nach dem Rasieren entstehen.

Warum Pickel im Intimbereich gefährlich werden können

Pickel sind nicht nur ein kosmetisches Problem, denn aus ihnen können sich unter Umständen Furunkel bilden, durch die Bakterien und Eiter von der Leistengegend in den gesamten übrigen Organismus gelangen.

Gerade im Intimbereich ist dieses Risiko gegeben, weil sich dort viele Lymphknoten befinden, und die Haut dort besonders empfindlich und leicht zu verletzen ist. Wenn Sie dem unerwünschten Haarwuchs in der Bikinizone selbst zu Leibe rücken und eine Intimrasur vornehmen, müssen Sie daher besonders vorsichtig sein, damit sich aus einem kleinen Schnitt nicht erst ein Pickel, dann ein Abszess und schließlich schlimmstenfalls sogar eine Wundrose oder gar eine Blutvergiftung entwickelt. 

Was gegen Pickel in der Bikinizone hilft

Als Erstes vor Behandlungsbeginn tragen Sie für zwei Minuten bitte eine desinfizierende Waschlotion auf. Haben sich bei Ihnen Pickel doch nach der Behandlung im Intimbereich gebildet, können Sie versuchen, sie mithilfe von Zinksalbe oder einer Panthenol-Lösung zum Verschwinden zu bringen, wie bild.de empfiehlt.

Sind aus den Pickeln allerdings bereits eitrige Furunkel geworden, ist es ratsam, sich einem Arzt vorzustellen, der Ihnen Antibiotika in Form von Tabletten oder Salben verschreiben kann. Die gesundheitlichen Risiken sollten nie unterschätzt werden.

Auf die Selbstrasur im Intimbereich verzichten

Die beste Vorbeugung gegen Pickel im Intimbereich ist, auf die Selbstrasur zu verzichten und die Haarentfernung in dieser sensiblen Körperzone von einer erfahrenen Kosmetikerin vornehmen zu lassen. 

Vor allem diejenigen von Ihnen, die neben empfindlicher Haut auch noch die Tendenz zu einwachsenden Haaren haben, sollten von selbst vorgenommenen Intimrasuren Abstand nehmen. Können Haare nämlich nicht gerade aus der Haarwurzel herauswachsen, erhöht sich das Risiko für die Bildung von Pickeln und eitrigen Furunkeln.

Pickel nach Intimrasur

Nicht mehr lange, dann steht die Badesaison vor der Tür! Spätestens zum Urlaub muss dann auch die Bikinizone von unschöner Behaarung befreit sein, damit man sich wohlfühlt in seiner Haut. Wie Sie aber sicher schon selbst bemerkt haben, kommt es gar nicht selten zu unliebsamen Pickeln nach Haarentfernungen im Intimbereich, vor allem dann, wenn Sie sich die Haare selbst rasieren.

Dabei gibt es vielerlei Gründe für Pickel nach der Rasur im Intimbereich. Unter anderem ist ein Grund die Verwendung von Einwegrasierern mit schmutzigen oder bereits stumpfen Klingen – somit sind Pickel schon fast garantiert.

Jedoch können auch Pflegeprodukte Pickel begünstigen, denn hierin finden sich nicht selten Alkohole, Farbstoffe und Parfüme. Im Grunde sollten Sie Ihre Pflegeprodukte feinsäuberlich auswählen, sodass es hierbei nicht zu Hautirritationen kommt.

Ist die Verwendung von Rasiergel oder Rasierschaum sinnvoll?

Aus Bequemlichkeitsgründen verzichten viele auf die Anwendung eines Rasiergels oder Rasierschaums. Allerdings ist die Verwendung durchaus sinnvoll, denn hierin stecken auf beruhigende und pflegende Stoffe, welche vor allem Hautirritationen vorbeugen. Die meist üblichen Rasierpickel können dadurch sofern alle Aspekte berücksichtigt worden sind – gar nicht entstehen.

Zugleich werden die Haare durch das Produkt aufgeweicht, sodass die Klinge das Haar deutlich einfacher und schneller durchtrennen kann. Das ist vor allem bei dicken Haaren im Schambereich eine Erleichterung für die Haut und spart zugleich auch Klingen.

Welche Pflegeprodukte eignen sich nach der Rasur?

Nach der Rasur sollten Sie milde und pflegende Cremes und Lotions verwenden. Nicht selten wird auch Babypuder empfohlen und dies ist durchaus ein Geheimtipp, denn reizende Inhaltsstoffe lassen sich hier nicht vorfinden.

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