CBD, Rauchen und Hanf

CBD – Formen und Anwendungsgebiete im Überblick

Das Endoncannabinoid-System (ECS) und seine Wirkung auf den menschlichen Organismus, durch Aktivierung seiner im gesamten Körper befindlichen Rezeptoren CB1 und CB2 (ein dritter Rezeptor CB3 ist im Gespräch, aber noch nicht eindeutig benannt), wird seit einigen Jahren untersucht.

Dabei stehen vor allem die Auswirkungen auf Rezeptor CB2 im Vordergrund, an welchen CBD (Cannabidiol) andockt. Dabei werden zahlreiche mögliche Anwendungsgebiete untersucht, die im Wirkspektrum sowohl den physischen als auch psychischen Bereich decken.

CBD Hanföl mit dem Hauptbestandteil Cannabidiol in kristalliner Form, aufgelöst in einem Trägeröl ist eine der gebräuchlichsten Formen für den Konsum von CBD. Durch ein Trägeröl aus mittelkettigen Fettsäuren erhältliche CBD MCT Öl wird oft als Nahrungsergänzungsmittel angeboten; als Lebensmittel ist CBD in der EU allerdings bisher nicht zugelassen (Novel Food). Nicht zu verwechseln ist CBD-Öl mit Hanfsamen und Hanfsamenöl: Sie enthalten praktisch kein CBD. Alle Formen weisen dabei leichte Unterschiede in ihrer Anwendung und Wirkung auf. Empfehlung: Für diejenigen, die an CBD-Blüten interessiert sind, können sie Blüten auf Luckyhemp.de finden.

Anwendungsgebiete von CBD-Hanföl bei Gesunden

Wird CBD ohne genaue Indikation eingenommen, kommt vor allem die entspannende Wirkung von Cannabidiol zu tragen. Die Einnahme sorgt hier für ein allgemeines Wohlbefinden, indem das ECS stimuliert und die Körperfunktionen in ihrer Gesamtheit harmonisiert werden.

Zur Dosierung: CBD ist als Lebensmittel in der EU bisher nicht zugelassen (Novel Food). Die EFSA hält vorläufig nur etwa 2 mg CBD pro Tag für sicher; für Schwangere, Stillende, unter 25-Jährige und Menschen, die Medikamente nehmen, gilt das nicht. Wenn Sie CBD trotzdem nehmen, bleiben Sie bei niedrigen Mengen und sprechen Sie die Einnahme bei Medikamenten vorher ärztlich ab.

Viele Anwender beschreiben die erhoffte Wirkung als “Sweet Point“, einen Zustand angenehmen Wohlbefindens und einer ruhigen, entspannten Grundhaltung. Die Dosis zu steigern, um diesen Zustand zu erreichen, ist wegen des niedrigen EFSA-Werts nicht ratsam. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Erfahrungen mit CBD Öl.

Ebenfalls unterstützend kann die Einnahme von CBD sein, wenn man Gewicht verlieren will. Hierbei kommt der Aspekt zu tragen, dass das Cannabidiol-Öl den eigenen Appetit zügelt und somit bei einer diätinduzierten Gewichtsreduktion eine Hilfe für Motivation und Durchhaltevermögen sein kann.

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Anwendung von CBD für Sportler

Im Sport, vor allem im Leistungssport, findet CBD in der Regenationsphase passende Einsatzgebiete. Hier kann es entzündungshemmend, schmerzlindernd und entspannend wirken. Somit können kleinere Verletzungen der Muskelfasern (Muskelkater) schneller abklingen und entsprechende Symptome abgemildert werden. Anderen Nutzen findet es vor Wettkämpfen zum Abbau von Stress, womit es die Konzentration und Leistungsfähigkeit steigert.

Einsatzgebiete von CBD in der Medizin

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Cannabidiol als Analgetika (Schmerzmittel)

Wegen einer möglichen entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung wird CBD als Mittel gegen leichte und mittelschwere Schmerzen untersucht, etwa bei Kopf- und Muskelschmerzen, Arthrose, Multipler Sklerose oder chronischen Schmerzen. Bei schweren Erkrankungen wie MS, ALS oder Krebs setzt die Medizin allenfalls verschreibungspflichtige Cannabis-Arzneimittel unterstützend ein, nie als Ersatz der Behandlung. Wer Schmerzmittel wie Morphin nimmt, sollte CBD nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen, da Wechselwirkungen möglich sind. Ändern Sie die Dosis verordneter Schmerzmittel nie eigenmächtig.

CBD bei Störungen des Verdauungstrakts

Das Endocannabiniod-System weist zahlreiche Rezeptoren in der Magen-Darm-Gegend auf. CBD kann hier gegen Übelkeit genauso eingesetzt werden, wie bei Obstipation (Verstopfung). Es sorgt für eine harmonische Darmbewegung, hilft dabei, die Darmflora gesund zu halten und kann zur Dämpfung des Appetits eingesetzt werden.

CBD Hanföl bei Diabetes

Wirkung bei Diabetes Typ 1: Ob CBD tatsächlich dazu führen kann, die Ausprägung eines Diabetes Typ 1 zu verhindern, wird noch erforscht. Bisherige Hinweise stammen vor allem aus Tierversuchen; für Menschen ist eine vorbeugende Wirkung nicht belegt.

Wirkung bei Diabetes Typ 2: Beim “Altersdiabetes” wird untersucht, ob CBD Folgeschäden etwa an den Blutgefäßen beeinflussen kann. Belegt ist das nicht. Diabetes gehört in ärztliche Behandlung; ändern Sie Ihre Medikation nie eigenmächtig.

CBD bei Epilepsie und Parkinson

Im neurologischen Bereich findet sich eine weitere Einsatzmöglichkeit für Cannabinoide. Untersucht wird eine zellschützende Wirkung auf die Nerven. Als Arzneimittel zugelassen ist CBD bisher nur zur Behandlung bestimmter seltener Epilepsieformen, verordnet von Fachärzten. Bei Parkinson und Tremor (Zittern) ist eine Wirkung nicht belegt.

Psychologische Anwendungsgebiete von CBD

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Im Rahmen der psychologisch wirksamen Aspekte von CBD sind bereits zahlreiche Erkrankungen bekannt, bei denen eine Wirkung von Cannabidiol untersucht wird. Dazu gehören: – Schlafstörungen – Angsterkrankungen – Schizophrenie – Depressionen – Posttraumatische Belastungsstörung. Für frei verkäufliche CBD-Produkte ist eine Wirkung bei keiner dieser Erkrankungen belegt; sie gehören in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.

Schlafstörungen

Gesunder Schlaf ist wichtig, aber nicht jeder findet ihn. Meist liegt die Problematik beim Einschlafen oder Durchschlafen. Hauptauslöser hierbei ist Stress, Anspannung und innere Unruhe. CBD wird eine entspannende Wirkung zugeschrieben. Manche Anwender berichten von besserem Ein- und Durchschlafen; gesicherte Belege dafür gibt es nicht.

Angsterkrankungen

Angststörungen und Panikattacken gehören, neben Depressionen, zu den häufigsten psychischen Krankheitsbildern. Erste Studien deuten darauf hin, dass CBD angstlösend wirken könnte. Eine Behandlung von Angststörungen und Panikattacken ersetzt es nicht.

Schizophrenie

Während Marihuanna mit seinem Bestandteil THC eine Schizophrenie negativ durch seine Psychoaktivität beeinflussen kann und zu schweren Schüben von psychotischen Phasen auslösen kann, ist CBD positiv bei der Behandlung zu sehen. Eine antipsychotische Wirkung von CBD wird erforscht, abschließende Ergebnisse gibt es nicht. Untersucht wird Cannabidiol hier vor allem zur Reduktion der Angstzustände. Wie bei den bereits erwähnten Angststörungen erhofft man sich einen ruhigeren Allgemeinzustand. Eine Schizophrenie gehört in fachärztliche Behandlung; verordnete Medikamente dürfen nicht eigenmächtig abgesetzt werden.

Depressionen

Depressionen werden mehr und mehr zur Volkskrankheit Nummer eins. Hauptauslöser dafür ist Stress – sowohl im Job, als auch im Alltag. Ob CBD bereits präventiv ansetzen und Stressfaktoren mildern kann, ist nicht belegt; eine Wirkung bei bestehender Depression ist ebenfalls nicht nachgewiesen. Die Grunderkrankung geht häufig mit Schlaf- und Angststörungen einher und sollte ärztlich oder psychotherapeutisch behandelt werden. Antidepressiva dürfen nie eigenmächtig abgesetzt werden. Wer an Suizid denkt, erreicht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 111 0 111.

Posttraumatische Belastungsstörung

Bei einer PTBS kommen mehrere Zustände anderer Erkrankungen durch traumatische Erlebnisse zusammen. Diese sind Angst, Schlafstörungen, Depressionen, psychosomatische Schmerzen sowie Verspannungsschmerz. Ob CBD hier Linderung bringen kann, wird untersucht; eine traumatherapeutische Behandlung ersetzt es nicht.

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