Shampoos gegen trockene Kopfhaut

haarwaesche trockene kopfhaut frau
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Es gibt zahlreiche Gründe, warum die Kopfhaut zu trocken sein kann. Neben den äußerlichen Einflüssen wie zum Beispiel Heizungsluft oder auch das häufige Tragen einer Kopfbedeckung, kann aber auch die Pflege der Haare dafür ausschlaggebend sein.

Viele Menschen vergessen zudem bei der Pflege, dass auch die Kopfhaut berücksichtigt werden muss. Häufig wird das Augenmerk lediglich auf die Haare selber gelegt, was zur Folge hat, dass die Kopfhaut unnötig strapaziert wird.

Die Folge von trockener Kopfhaut sind nicht nur Schuppen und Rötungen. Oftmals entsteht ein unangenehmer und andauernder Juckreiz. Jetzt ist es an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen, die das Gleichgewicht der trockenen Kopfhaut wiederherstellen.

Darum ist sind richtige Shampoos gegen trockene Kopfhaut wichtig

Trockene Kopfhaut ist nicht unangenehm, sondern kann auch dazu führen, dass Sie Schuppen bekommen. Der Umstand, dass die Kopfhaut trocken wird, hängt mit den Talgdrüsen zusammen.

Produzieren diese zu wenig Talg und mangelt es dann noch an Nährstoffen, dann sind die ersten Anzeichen schnell zu sehen. Fett und auch Feuchtigkeit sind wichtig, damit die Kopfhaut in der Balance bleibt.

Eine Überproduktion führt schnell zu fettigen Haaren, eine Unterproduktion zu der ungeliebten trockenen Kopfhaut. Das Gleichgewicht ist also sehr wichtig, damit die Haare gesund aussehen und die Nebenwirkungen ausbleiben.

Das richtige Shampoo spielt neben anderen Faktoren eine wichtige Rolle. Natürlich können auch die Heizungsluft und das Tragen von Mützen gerade im Winter die trockene Kopfhaut begünstigen. Hierbei handelt es jedoch häufig nur um einen vorübergehenden Zustand.

Was Sie auf keinen Fall tun sollen, ist die Anwendung eines Schuppenshampoos. Haben sich auf Ihren Haare kleine Hautpartikel abgesetzt, dann sorgt diese Art der Pflege dafür, dass die Haut noch trockener wird.

Nur Menschen, die tatsächlich unter Schuppen leiden und eine sehr widerstandsfähige Kopfhaut haben, können ohne Bedenken auf entsprechende Produkte zurückgreifen. Im Fall von trockener Kopfhaut gibt es jedoch andere Mittel.

Shampoo, welches für das normale Haar entwickelt wurde, ist ebenfalls die falsche Wahl. In diesem Produkt fehlen die notwendigen Nährstoffe und die Kopfhaut wird unterversorgt. Sie brauchen nun viel Feuchtigkeit und ein mildes Shampoo für den empfindlichen Bereich auf dem Kopf.

Aggressive Tenside, unterschiedliche Duftstoffe und auch Silikone sorgen nicht dafür, dass die Kopfhaut wieder gesund wird. Wichtig ist es mit möglichst wenigen Zusatzstoffen und dafür mit Feuchtigkeit und Nährstoffen nach zu helfen.

Es ist zudem bedeutend, dass Sie nicht auf einen Soforteffekt hoffen. Die Produkte brauchen einige Zeit, bevor sie Ihre Wirkung zeigen. Zudem müssen alle restlichen Stoffe und Silikone erst mal abgebaut werden.

Darauf sollten Sie bei dem Kauf der Shampoos gegen trockene Kopfhaut achten

In erster Linie spielen natürlich die Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle bei der Wahl für das richtige Shampoo. Die Auswahl der Produkte ist so breit aufgestellt, dass Sie hier schnell den Überblick verlieren können.

Silikone, künstliche Farb- oder Duftstoffe und auch zahlreiche Konservierungsstoffe sorgen dafür, dass die Kopfhaut aus dem natürlichen Gleichgewicht gerät. Im ersten Moment scheint es so, als wenn die Haare deutlich gesünder aussehen.

Silikon und andere Inhaltsstoffe schädigen die Kopfhaut

Das Silikon legt sich wie eine Hülle um die Haare. Damit soll die Struktur geschützt werden. Jedoch sorgt dieser Inhaltsstoff auch dafür, dass die Kopfhaut ebenfalls eine luftdichte Schicht bekommt. Die Haut kann nicht mehr atmen.

Beim Haarewaschen bleiben Silikonreste zurück. Diese können nicht restlos ausgewaschen werden. Bei einem Wechsel des Shampoos dauert es einige Tage und manchmal sogar Wochen, bis alle Reste des Silikons verschwunden sind.

Der schützende Mantel um das Haar ist auch kein wirklicher Vorteil. Es kommt nicht mehr ausreichenden Sauerstoff an das Haar. Außerdem wird es beschwert und verliert deutlich an natürlicher Sprungkraft.

Einige Silikone stehen zudem unter Verdacht, dass sie unterschiedliche Krankheiten auslösen könnten, die deutlich schlimmer sind als nur eine trockene Kopfhaut. Sulfate sind ebenso schädlich wie Silikone.

Die Duft- und Farbstoffe sorgen dafür, dass das Produkt besser riecht und das Aussehen ansprechend ist. Für die Reinigung und Wirkung von Shampoo haben sie jedoch keinerlei Funktion. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Die Kopfhaut hat hierauf empfindlich reagieren und sogar Allergien sind in einigen Fällen möglich. Diese können die trockene Kopfhaut und den Juckreiz begünstigen und sogar deutlich verschlimmern.

Unsere Haut und damit auch die Kopfhaut hat einen pH-Wert von 5,5. Hierbei handelt es sich um das natürliche Gleichgewicht. PH-neutrale Produkte sollten nicht unter diesem oder über einem Wert von 7 liegen.

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Abhilfe bei trockener Kopfhaut schaffen

Im ersten Schritt ist es natürlich wichtig, alle Produkte, die mit der Kopfhaut in Berührung kommen, zu überprüfen. Die schädlichen Inhaltsstoffe haben wir bereits weiter oben genannt. Diese gilt es zu vermeiden.

Weiterhin ist es nicht ratsam, eine Spülung auf dem Ansatz zu verwenden. Diese gehört allenfalls in die Haarspitzen. Auf Haarmasken oder Kuren sollten Sie ebenfalls verzichten. Alle Produkte, die die Haut zusätzliche fordern, sollten vermieden werden.

Milde Shampoos reichen für die Pflege und die Reinigung vollkommen aus. In den ersten Tagen und Wochen wird sich hier Haar stupft anfühlen. Das liegt daran, dass die Struktur von den restlichen Silikonen befreit wird.

Bereits nach 10 bis 14 Tage stellen sich die ersten Erfolge ein. Die Kopfhaut beginnt sich zu regenerieren und der Juckreiz sowie die Rötungen sind deutlich zurückgegangen. Die Struktur der Haare erholt sich nach und nach.

Nicht nur das richtige Shampoo, sondern auch die Technik beim Waschen selber sorgt dafür, dass die Haare und auch die Kopfhaut wieder zur natürlichen Form zurückfinden. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie ein wenig Shampoo auf die Hand geben.

Dieses wird nun direkt auf die Kopfhaut einmassiert. Sanfter und leichter Druck entspannt nicht nur die Kopfhaut, sondern fördert auch die Durchblutung. Wichtig ist es, dass das Shampoo nicht im gesamten Haar verteilt wird.

Spült man am Ende das Produkt wieder aus den Haaren, dann entfernt sich auch der Dreck aus den Spitzen. Bereits die richtige Technik sorgt dafür, dass die Haare und damit auch die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht kommen.

Außerdem sollten Sie auf zu heißes Wasser verzichten. Je heißer das ist, desto mehr schädigt dieses die Kopfhaut. In der Regel reicht lauwarmes Wasser vollkommen aus, damit die Kopfhaut den natürlichen Schutzmantel nicht verliert.

Diese Hausmittel können bei einer trockenen Kopfhaut helfen

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Anstatt auf zahlreiche Kuren, Masken oder auch Seren zurückzugreifen, können Hausmittel deutlich hilfreicher sein. Diese werden natürlich ein mildes Shampoo nicht ersetzen. Sie dienen eher als Unterstützung.

Bei den Hausmitteln gibt es selbstredend keine Garantie, dass hier auch eine Wirkung eintritt. Aber dafür wissen Sie genau, welche Inhaltsstoffe hier vorhanden sind und dass diese die trockene Kopfhaut nicht zusätzlich belasten.

Ist der Juckreiz besonders ausgeprägt, dann kann reines Olivenöl schnelle Abhilfe schaffen. Das Öl sollte dabei direkt auf die Kopfhaut gegeben werden. Mit einer Pipette gelingt das besonders einfach.

Nun wird das Olivenöl in die Kopfhaut einmassiert. Am besten machen Sie das am Abend und lassen das Öl über Nacht einwirken. Mit einem Handtuch oder Leinentuch auf dem Kopf können Sie Ihr Kopfkissen schützen.

Am nächsten Morgen wird das Öl mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo ausgewaschen. Diesen Vorgang können Sie einmal in der Woche wiederholen. Zu häufige Anwendung sind nicht ratsam.

Honig ist ebenfalls ein beliebtes Hausmittel in vielen Bereich. Dieses Produkt aus der Natur schafft schnelle Linderung bei trockener und juckende Kopfhaut. Den Honig einfach auf die Kopfhaut geben und einmassieren.

Nach ca. 20 Minuten kann der Honig mithilfe eines milden Shampoos wieder aus den Haaren ausgewaschen werden. Wer mag, kann den Honig zuvor auch mit ein wenig Olivenöl mischen, dann lässt er sich einfacher verteilen.

Seit vielen Jahrhunderten gilt das Ei ebenfalls als Produkt für die Haarpflege. Und auch heute noch kann es bei trockener Kopfhaut Linderung und Besserung verschaffen. Alles, was Sie brauchen, sind zwei Eier.

Diese werden von dem Eiweiß getrennt. Das Eigelb kann nun ein wenig verrührt werden, damit es sich besser auf die Kopfhaut auftragen lässt. Hier sollte es mindestens 4 Stunden einwirken können. Je länger, desto besser.

Ähnlich wie bei den anderen Hausmitteln wird es dann mit einem milden und pH-neutralen Shampoo und lauwarmen Wasser ausgespült. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein, damit die natürliche Schutzschicht der Kopfhaut nicht angegriffen wird.

Fazit

Trockene Kopfhaut kann viele Ursachen haben. In den meisten Fällen sind jedoch die falsche Pflege und das falsche Produkt schuld daran, dass die Kopfhaut austrocknet. Ein Shampoo gegen trockene Kopfhaut schafft langfristig Linderung.

Bei dem Kauf der Produkte sollten Sie darauf achten, dass das Shampoo frei von Silikonen ist. Außerdem sollte der Hersteller auf Duft- und Konservierungsstoffe verzichten. Alle Faktoren begünstigen eine trockene Kopfhaut zusätzlich.

Der pH-Wert des Shampoos sollte sich zwischen 5,5 und 7 bewegen. Das entspricht dem natürlichen pH-Wert und sorgt dafür, dass das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Die meisten milden Shampoos bewegen sich in diesem Bereich.

Für eine unterstützende Pflege und schnelle Linderung können Sie zu dem die unterschiedlichen Hausmittel probieren. Auf diese Weise sind Sie in wenigen Wochen beschwerdefrei und Ihre Kopfhaut befindet sich wieder im Gleichgewicht.

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