Fertigessen: Nicht nur ein ungesunder Trend

fertigessen

Fertigessen ist zwar praktisch, steht im allgemeinen Sprachgebrauch allerdings meist für eine ungesunde Ernährung. Wer sich bewusst ernähren möchte und vielleicht sogar Sport treibt, steht daher bei Zeitmangel häufig vor der schwierigen Frage, welche Gerichte infrage kommen.

Es gibt allerdings Alternativen zu ungesunden Fertiggerichten. Was versteht man allerdings überhaupt unter Fertigessen und warum ist es nach wie vor so beliebt? Und welche gesunden Möglichkeiten hat man? Diese und weitere Fragen klärt dieser Artikel.

Was ist Fertigessen?

In der Regel gilt jede Mahlzeit als Fertiggericht, die bereits verzehrfähig gekauft werden und daher nur noch erhitzt werden muss. Häufig benötigt man dazu lediglich eine Mikrowelle, in manchen Fällen wird ein Ofen oder ein Herd inklusive Pfanne oder Topf zum Erhitzen vorausgesetzt. Falls Fleischkomponenten enthalten sind, sind diese vorgegart, sodass sich der Konsument Zeit bei der Zubereitung spart.

Zeitmangel ist dabei der Hauptgrund, aus dem Fertigessen verzehrt wird. Neben einem hektischen Alltag und Berufsleben bleibt vielen Menschen nur wenig Zeit übrig, um für sich selbst zu kochen. Daher ist Fertigessen eine praktische Alternative. Doch auch all diejenigen, die nur geringe Kochkenntnisse aufweisen, profitieren von Fertigessen.

Bereits im Jahr 1954 wurde das Fertigessen in den USA erfunden. Der Erfolg war so bahnbrechend, da die Nachfrage so hoch war, dass sich immer mehr Firmen hervortaten und eigene Fertiggerichte auf den Markt brachten. Mittlerweile ist Fertigessen auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken.

Umfragen haben im vergangenen Jahr ergeben, dass in der deutschsprachigen Bevölkerung rund 2,46 Millionen Personen mehrmals in der Woche Fertigmahlzeiten verzehrt haben. Befragt wurden dabei Personen in einem Alter von 14 Jahren und älter.

Trotz der hohen Nachfrage gibt es seit jeher Kritik an Fertiggerichten. Der hohe Salzgehalt solle zur Entstehung von Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Außerdem werden, um die Gerichte möglichst günstig anbieten zu können, häufig minderwertige Zutaten verwendet, welche ebenfalls die Gesundheit der Konsumenten beeinträchtigen können.

Auch Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und andere künstliche Inhaltsstoffe sind nicht förderlich für die Gesundheit. Das Sterberisiko soll bei einem regelmäßigen Konsum daher ansteigen.

fertigpizza

Gründe für Fertigessen

Wenn so viele Dinge an herkömmlichem Fertigessen kritisiert werden, weshalb hält es sich dann immer noch so gut? Wieso kocht die Mehrheit nicht einfach selbst gesundes Essen? Die Gründe, weshalb die Nachfrage für schnelle und unkomplizierte Nahrung so hoch ist, sind vielfältig.

1. Soziodemografische Trends

Der erste Grund, weshalb Fertiggerichte so beliebt sind, ist der soziodemografische Wandel. Es gibt immer mehr Single-Haushalte oder Alleinerziehende. Außerdem steigt die Erwerbstätigkeitsquote von beiden Elternteilen.

Müssen beide Elternteile zur Arbeit gehen, reduziert sich die Zeit, die für die Zubereitung von Mahlzeiten aufgewendet werden kann. In vielen Familien wird daher unter der Woche häufig zu Fertigessen gegriffen und nur am Wochenende selbst gekocht oder ins Restaurant gegangen.

2. Mangelnde Kochkenntnisse

Vor nicht allzu langer Zeit war es ein No-Go, wenn jemand nicht wusste, wie man kocht. Heutzutage sieht das schon anders aus. Kochen ist nichts mehr, was man können muss, es ist lediglich schön, wenn es jemand beherrscht.

Außerdem beschränken sich die Kochkünste einer Person häufig auf einige wenige Gerichte. Um für Abwechslung zu sorgen, wird daher schnell ein Fertiggericht aus dem Kühlschrank gezaubert.

3. Höhere Freizeitorientierung

Ein weiterer Grund für die Nachfrage an Fertigessen ist ein gewisser Wertewandel. Immer mehr Personen legen mehr Wert auf ihre Freizeit als auf feste Essenszeiten. Dadurch gehen auch die Mahlzeitstrukturen im Familienkreis verloren.

Nicht selten ist dies die Ursache für ein „situatives“ Essen der Familienmitglieder. Das bedeutet, dass jeder dann isst, wann er möchte. Das Essen findet daher einzeln oder sogar außerhalb und nicht zu Hause statt, wodurch die Zubereitung einer Mahlzeit oftmals hinfällig wird.

4. Zeitmangel

Der Hauptgrund für die Nachfrage an Fertigessen ist und bleibt der Zeitmangel. Die Anforderung, immer mehr Flexibilität im Berufsleben an den Tag zu legen, geht mit zeitlichen Abstrichen einher. Doch auch die bereits erwähnten Gründe tragen alle dazu bei, dass ein gewisser Zeitmangel entsteht und man kaum mehr selbst kocht.

Trotz Fertigessen eine gesunde Ernährung

Fertigessen ist nicht gleich Fertigessen. Nur weil einige Anbieter ungesunde Produkte anbieten, bedeutet das nicht, dass bereits verzehrfertige Gerichte allesamt gemieden werden sollen. Ganz im Gegenteil: Mittlerweile gibt es bereits Firmen, die Fertigessen anbieten, das gesund ist und sogar die Fitness einer Person begünstigen.

Fitness Essen zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es hochwertige Zutaten enthält. Die Marke Löwenanteil setzt beispielsweise ausschließlich auf Bio-Zutaten. Diese steigern das Wohlbefinden, wirken einem unnatürlichen Vollgefühl nach dem Essen entgegen und können auch dann verzehrt werden, wenn man Sport treibt.

Zudem ist der Anteil an Proteinen vergleichsweise hoch. Während viele andere Fertiggerichte auf möglichst billige Kohlenhydrate, welche als Sattmacher fungieren, setzen, enthält das Fertigessen von Löwenanteil etwa gleich viele Kohlenhydrate wie Proteine oder sogar noch mehr Proteine. Dadurch machen sie auf eine natürliche Art und Weise satt und beschweren den Körper nicht unnötig.

Ein weiterer Aspekt, der bei Fertiggerichten häufig kritisiert wird, sind die Zusatzstoffe, die entweder für den Geschmack oder für eine möglichst lange Haltbarkeit sorgen sollen. Nicht selten sind diese künstlichen Stoffe krebserregend, wenn sie in hohen Maßen konsumiert werden. Dass sich daher negative Auswirkungen auf den Körper bemerkbar machen, liegt nahe.

Marken wie Löwenanteil verwenden daher keine dieser künstlichen Zusatzstoffe, um den Geschmack zu verbessern oder die Haltbarkeit zu erhöhen. Rein natürliche Produkte sind viel gesünder für den Körper, halten ihn fit und machen nicht so schnell müde – denn auch Müdigkeit ist bei ungesunden Fertigmahlzeiten eine häufige Begleiterscheinung.

Wie erkennt man gesundes Fertigessen?

Man hat keine Zeit, es mangelt an Kochkenntnissen oder andere Gründe sprechen dafür, dass man zu Fertigessen greift? An folgenden Punkten kann man ausmachen, ob ein Fertiggericht gut für den Köper ist oder nicht.

  • Keine künstlichen Inhaltsstoffe
  • Kein Zusatz von Zucker
  • Zutaten aus biologischem Ursprung

Erfüllt die Mahlzeit dann auch noch den Anspruch, dass man sie schnell und vor allem unkompliziert zubereiten kann, hat man es mit richtig gutem Fertigessen zu tun.

Fazit

Auch wenn Fertigessen häufig in einem schlechten Licht dasteht, gibt es Anbieter, die wirklich gesunde und hochwertige Mahlzeiten auf den Markt bringen. Diese sind genauso schnell und einfach zuzubereiten, haben allerdings keine negativen Auswirkungen auf den Körper, sondern halten ihn gesund und fit.

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