Anwendungsgebiete der Osteopathie

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Das Gebiet der Osteopathie ist vielseitig in den Behandlungsmöglichkeiten und auch bei den Anwendungen. Linderung und Heilung bei zahlreichen Beschwerden und Schmerzen sind hier das Ziel.

Dabei kann diese Praktik sehr gut als Begleitung bei der Schulmedizin sowie als eigenständige Therapie genutzt werden. Es spielt oftmals keine Rolle, ob du dich für eine Privatpraxis wie die Osteopathie-Praxis Pittino in München oder einen anderen Osteopathen entscheidest.

Die ganzheitliche Methode ist identisch und wird dabei individuell auf den einzelnen Menschen und die Beschwerden abgestimmt. Wichtig sind dabei aber auch die Lebensumstände und wie es zu den Einschränkungen gekommen ist.

Was ist Osteopathie eigentlich?

Den Begriff Osteopathie haben viele Menschen bereits einmal gehört. Jedoch wissen nur die wenigsten, worum es bei dieser Behandlung geht. Es werden nicht nur die Symptome gemildert, sondern das Problem als Ganze betrachtet.

Im Grunde ist es ein Heilverfahren, welches sich nicht nur mit Knochen und Muskeln, sondern auch mit den Sehnen und dem Bindegewebe beschäftigt. Es handelt sich hierbei noch um ein sehr junges Verfahren, was jedoch stetig beliebter wird.

Das Vorurteil, dass hier nur Muskeln und Verspannungen gelöst werden, hält sich hartnäckig. Dabei ist der Bereich der Osteopathie deutlich mehr und wird daher auch als ganzheitliche Behandlungsmethode betitelt.

Verletzt man sich den Arm oder die Schulter, dann wird in der Schulmedizin genau auf diesen Bereich der Fokus gelegt. Anders sieht das in der Osteopathie aus. Denn diese Verletzungen haben ebenso Auswirkungen auf zahlreiche andere Bereiche des Körpers.

Grundsätzlich kannst du einen Osteopathen aufsuchen, wenn du folgende Beschwerden hast:

  • Beschwerden rund um die Muskeln und Knochen
  • Einschränkungen jeglicher Art des Bewegungsapparates
  • Chronische Schmerzen im Rücken oder Nacken bis zu Kopfschmerzen
  • Störungen im Nerven- oder Verdauungssystem
  • Unfälle und Sportverletzungen
  • Als Alternative oder Unterstützung zur klassischen Krankengymnastik

Vor der Behandlung in der Osteopathie steht das Aufspüren des Problems

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Damit die Behandlung effektiv und vor allem erfolgversprechend verlaufen kann, muss der Osteopath die Ursache des Problems finden. Anders als in der Schulmedizin wird hier nicht nur auf das lokale Gebiet der Beschwerden geachtet.

Unser Körper verfügt über gewisse Selbstheilungskräfte. Skeptiker können das bereits an einer Schnittwunde erkennen, die in den meisten Fällen ohne Probleme und alleine wieder verheilt.

Genau dieser Vorgang ist auf alle Bereiche des Körpers anwendbar. Bis zu einem gewissen Punkt kann sich unser Körper also selber heilen. Liegt jedoch eine massive Störung vor, dann muss diese gelöst werden.

An diesem Punkt kommt die Osteopathie ins Spiel. Gerade bei der Diagnostik spielen daher nicht nur die Beschwerden eine Rolle. Ein Fachmann hinterfragt an diesem Punkt die allgemeinen Lebensumstände und auch die Ernährung.

Der Körper reagiert auf zahlreiche Einflüsse negativ oder positiv und diese Faktoren fliesen mit in die Behandlung ein. Im nächsten Schritt werden die Blockaden oder Bewegungseinschränkungen gelöst.

Das eigentliche Problem ist jedoch nicht mit einer Behandlung weg. Es geht hier um eine Therapie, die einen langfristigen Erfolg verbuchen soll. In vielen Fällen der Schulmedizin sind wiederkehrende Schmerzen keine Seltenheit. Das soll bei der Osteopathie vermieden werden.

Was sind die häufigsten Anwendungsgebiet in der Osteopathie?

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Immer mehr Menschen entschließen sich im Zuge einer Behandlung, sich in die Hände eines Osteopathen zu begeben. In vielen Fällen kann diese Therapie nicht nur Linderung verschaffen, sondern das gesamte Problem beheben.

Alle Störungen, die mit den Funktionen des Bewegungsapparates zu tun haben, können in diesem Bereich behandelt werden. Häufig kann die Behandlung alternativ zum Heilpraktiker oder Schulmediziner eingesetzt werden.

Zu den häufigsten Anwendungsgebieten gehören:

  • Beschwerden im Bewegungsapparat, die auf die Muskeln oder Knochen zurückzuführen sind.
  • Blockaden und damit verbundenen Einschränkungen im Bereich der Wirbelsäule und des Nackens.
  • Chronische Schmerzen im Bereich des Rückens und den Beinen, die bis zum Kopf gehen können.
  • Störungen im Bereich des Nervensystems, die sich negativ auf den Bewegungsapparat und die Lebensqualität auswirken können.
  • Beschwerden und Verletzungen in Folge eines Unfalls oder auch einer Sportverletzung.
  • Als letzter Ausweg, wenn die Schulmedizin ohne Befund war, um die Beschwerden endlich loszuwerden.

Osteopathie als Präventivmaßnahme

Du kannst einen Osteopathen nicht nur aufsuchen, wenn die Beschwerden bereits vorhanden sind. Körperliche Einschränkungen werden auf diese Weise minimiert und schwere Krankheitsverläufe werden vermieden.

Ähnlich wie ein regelmäßiger Check-up beim Arzt schaut auch der Osteopath nach auffälligen Dingen und behandelt diese frühzeitig. Gerade Blockaden und Verspannungen zählen zu den häufigsten Ursachen.

Diese kleinen und unscheinbaren Beeinträchtigungen können zu große Folgeschäden führen, wenn sie nicht frühzeitig bekannt werden und entsprechend behandelt werden können. Nicht selten suchen die Menschen sich erst fachmännische Hilfe, wenn es bereits zu spät ist.

Bandscheibenvorfälle oder auch dauerhafte Fehlstellungen im Körper können mit den Präventivmaßnahmen nicht nur vermieden werden. Wird eine solche Einschränkung frühzeitig erkannt, dann steigt die Lebensqualität deutlich an.

Wer trägt die Kosten von der Behandlung bei einem Osteopathen?

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Die Behandlung in dem Bereich der Osteopathie ist in Deutschland eine anerkannte Heilmethode. Diese darf also nur von Ärzten mit entsprechender Zusatzausbildung oder von fachmännischen Osteopathen ausgeführt werden.

Bei den Kosten orientieren sich Osteopathen an einer für sie geltenden Gebührenordnung. Ärzte haben eine entsprechen Ordnung für die Abrechnung, die sie als Grundlage für die Behandlung nutzen.

Im Durchschnitt liegt eine Behandlung zwischen 60 und 150 Euro. Da es sich hierbei um eine Therapie handelt, werden jedoch mehrere Behandlungen nötig sein. Eine komplette Therapie kann daher schon mal zwischen 600 und 800 Euro kosten.

Grundsätzlich gehören alternative Heilverfahren oder Methoden nicht zu den Leistungen, die von der Krankenkasse übernommen werden. Jedoch hat sich das in den letzten Jahren im Hinblick auf die Osteopathie ein wenig geändert.

Einige Krankenkassen haben diese Leistungen mit in ihren Katalog aufgenommen. Jedoch sind die Regelungen zur anteiligen Übernahme der Kosten sehr verschieden und stark abhängig von der Krankenkasse.

Manche Kassen übernehmen nur anteilige Leistungen, andere hingegen können auch bis zu 5 Sitzungen komplett übernehmen. Im Durchschnitt kannst du mit einer Erstattung um die 250 Euro rechnen.

Außerdem muss der Osteopath anerkannt sein und Mitglied in einem osteopathischen Fachverband sein, damit die Krankenkasse die entsprechenden Behandlungen und Leistungen anerkennen kann.

Da keine einheitliche Regelung vorhanden ist, solltest du dich vor der Therapie bei deiner Krankenkasse erkundigen. Hier erfährst du alles rund um die eventuelle Kostenübernahme und die Voraussetzungen für die Zahlungen.

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