3 Tage Saftkur: Unsere Erfahrung

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Detoxen, entgiften oder auch Fasten sind Begriffe, die im Zusammenhang mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung immer häufiger auftauchen. Der Trend geht ganz eindeutig zu diesen Gewohnheiten.

Die Werbung und auch das Internet haben genau das erkannt und nutzen diesen Umstand für sich. Je häufiger wird von solchen Versprechen berieselt werden, desto eher sind wir geneigt, neue Dinge auszuprobieren.

Was aber tatsächlich dahinter steckt und ob eine 3-Tage-Saftkur zum Beispiel mit Frankjuice Saftkuren oder anderen Produkten effektiv ist, dass erfahren wir erst im Nachhinein. Dabei ist die richtige Aufklärung die Grundlage von Ernährung und Gesundheit.

Was sind Saftkuren?

Das Entgiften des Körpers oder auch das Detoxen ist gerade in der ersten Jahreshälfte sehr beliebt. Direkt nach den ausgiebigen Weihnachtstagen und der üppigen Silvesterfeier stehen für viele die bekannten guten Vorsätze auf dem Programm.

Man nimmt sich vor, gesünder und ausgewogener zu leben. Möchte mehr Sport treiben und sein gesamtes Leben deutlich verbessern. Jedoch braucht man solch einen Jahreswechsel nicht, wenn man wirklich etwas verbessern will.

Der Fehler bei den meisten liegt daran, dass sie ihre Ziele deutlich zu hoch ansetzen oder sich viel zu viele Verbesserungen wünschen. Das Scheitern ist an dieser Stelle vorprogrammiert. Besser sind an dieser Stelle kleine Ziele und Veränderung wie zum Beispiel die 3-Tage-Saftkur.

Aber worum geht es bei dieser Kur überhaupt und worauf sollte man achten? Im Grunde geht es bei der Saftkur darum, sich über einen gewissen Zeitraum ausschließlich von Saft zu ernähren. In der Regel handelt es sich dabei um die drei Tage.

Natürlich müssen es nicht nur Obstsäfte sein. Letztendlich ist alles erlaubt, was flüssig ist. Man kann sich also auch Gemüse auspressen oder eine Brühe zu sich nehmen. Tee und Wasser müssen natürlich ebenfalls in ausreichender Menge konsumiert werden.

Tabu sind allerdings alle Flüssigkeiten, die für den Körper nicht gesund sind. Hierunter fallen Kaffee und auch Alkohol jeglicher Art. Ebenso sinnvoll kann es sein, wenn man auf Zigaretten verzichtet.

Bei der Saftkur geht es nicht in erster Linie um das Abnehmen. Denn für eine Diät ist diese Methode eher weniger geeignet, da der Zeitraum viel zu klein ist. Maximal sollte die Saftkur jedoch nicht länger als 5 Tage andauern, da unser Körper auch andere und feste Nahrung benötigt.

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Erfahrungen der 3-Tage-Saftkur

Entscheidet man sich für das Entgiften in welcher Form auch immer, dann braucht man schon ein gewisses Durchhaltevermögen. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Werden diese Gewohnheiten umgestellt, dann reagiert auch der Körper entsprechend.

Wichtig ist es in diesen Moment das Ziel vor den Augen nicht zu verlieren. Gerade jetzt macht es sich bemerkbar, dass es einfacher ist, wenn die Ziele nicht so hochgesteckt sind. Das Ende ist im besten Fall zum Greifen nah.

Aber wie fühlt man sich, wenn man sich für die Saftkur entscheidet und was passiert im Körper? Natürlich empfindet jeder Mensch anders, wenn er seinen Ernährungsplan umstellt, jedoch sind viele Empfindungen identisch.

Der erste Tag der Saftkur

Direkt bei dem Beginn der Kur sind die meisten Menschen noch sehr euphorisch. Der erste Hunger macht sich bereits direkt nach dem Aufstehen bemerkbar und man muss jetzt an seinen Gewohnheiten arbeiten.

Denn anstatt zum Brot oder zum Müsli zu greifen, stehen nun Tee, Saft und auch Gemüsebrühe auf dem Speiseplan. Bei der Saftkur kann man entweder auf vorgefertigte Produktpakete zurückgreifen oder sich seine Flüssigkeiten für die nächsten Tage selber zusammenstellen.

Der Saft ist natürlich weniger sättigend als feste Nahrung. Im Durchschnitt greifen die Menschen alle zwei Stunden zu einem Saft, einer Brühe oder auch einem Smoothie aus Gemüse. Erlaubt ist alles, was flüssig und gesund ist.

Kleine Hungerattacken lassen sich gerade am ersten Tag noch sehr gut auf diese Weise überbrücken. Der Verdauungstrakt bekommt auch mit der Saftkur etwas zu tun und das Hungergefühl ist noch nicht so ausgeprägt.

Der zweite Tag der Saftkur

An diesem Punkt sind die Unterschiede zwischen den Anwendern sehr ausgeprägt. Einige berichten, dass das Hungergefühl am zweiten Tag besonders ausgeprägt war, bei anderen ist es nahezu verschwunden.

Bei vielen kommt ein euphorisches Gefühl hoch. Sie fühlen sich fitter und energiegeladen und sind froh, bereits die Hälfte der Saftkur geschafft zu haben. Andere bemerken keine wesentlichen Veränderungen.

Allen fällt es jedoch einfacher, sich an den zwei Stunden Trinkrhythmus anzupassen. Das Ständige auf die Uhr gucken, wann man den nächsten Drink zu sich nehmen darf, lässt deutlich nach.

Bereits jetzt hat der Körper sich an die neuen Gewohnheiten angepasst. An diesem Punkt können sich jedoch vermehrt Kopfschmerzen oder auch Verdauungsprobleme in Form von Blähungen oder Durchfall bemerkbar machen.

Der dritte und letzte Tag der Saftkur

Nach drei Tagen können bereits zwei oder drei Kilo weniger auf der Waage sein. Durch die Saftkur geht der Körper nun an seine Fettreserven und beginnt so das Kaloriendefizit aufzufangen. Außerdem werden Muskeln abgebaut, da notwendige Eiweiße fehlen.

Das Verlangen nach fester Nahrung steigt bei den meisten Anwendern. Häufig kreisen die Gedanken gerade am letzten Tag um Lebensmittel wie Pizza, Hamburger oder auch Nudeln oder das Lieblingsgericht.

Wer sich bis zu diesem Zeitpunkt noch fit fühlt und keine negativen Begleiterscheinungen hat, wird den letzten Tag spielend meistern. Für einige wird es der letzte Kampf vor dem Erreichen des Ziels.

Jetzt auf der Zielgraden braucht man nochmals sein gesamtes Durchhaltevermögen. In nur wenigen Stunden hat man die 3-Tage-Saftkur erfolgreich hinter sich gelassen und verspürt dann ein Glücksgefühl, wenn man sein Ziel erreicht hat.

Essen nach der 3-Tage-Saftkur

Direkt an Tag vier sollte man langsam mit fester Nahrung beginnen. Der Körper verträgt jetzt keine fettigen oder schwer verdaulichen Lebensmittel. Am besten ist es, wenn man ballaststoffreiche Speisen auswählt.

Obst und Gemüse in fester Form, ein paar Kartoffeln und Soße wären zum Beispiel eine Möglichkeit für die Rückkehr zu einem gesunden und ausgewogenen Essen. Das Sättigungsgefühl tritt zudem deutlich schneller ein.

Jetzt sollte man die Chance nutzen und seinen gesamten Ernährungsplan genau überdenken und umzustellen. Die 3-Tage-Saftkur ist das perfekte Sprungbrett für mehr Gesundheit und Ausgewogenheit beim Essen.

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