Worauf es bei der Mundhygiene ankommt

laecheln zaehne

Unsere Zähne und die Mundhygiene sind ein wichtiger Faktor in unserer Gesundheit, aber auch unserem gesellschaftlichen Leben. Schöne, gesunde Zähne und ein guter Atem sind begehrenswerte Attribute. Probleme mit unseren Zähnen können dafür unseren Alltag, unser Konto und unsere Gesundheit nachhaltig negativ beeinflussen. Um das zu verhindern, müssen wir uns um eine gute Mundhygiene kümmern. Das gibt es dabei zu beachten.

Was versteht man unter Mundhygiene?

Mundhygiene umfasst alle Handlungen, durch die wir unsere Zähne, unseren Mund und unseren Rachenraum pflegen. Das hat zum einen ästhetische Gründe, aber auch gesundheitliche Vorteile sind wichtig. Durch eine gute Mundhygiene entfernen wir bakterielle Beläge und Nahrungsreste, um unschönen Verfärbungen und Zahnkrankheiten entgegenzuwirken.

Darum ist Mundhygiene so wichtig

Behandlungen an unseren Zähnen sind teuer. Wer keine Zahnzusatzversicherung hat, muss für viele Eingriffe selbst in die Tasche greifen. Dabei sind unsere Zähne extrem wichtig. Sie helfen uns beim Kauen und beim Sprechen und sind ein wichtiges Schönheitsmerkmal. 

Weiße und gerade Zähne werden in unserer Gesellschaft noch immer mit Wohlstand, Gesundheit und einem guten Charakter verknüpft. Dabei hat vieles an dem Zustand unserer Zähne mit unserer Genetik zu tun und ist selten ein Anzeichen für Faulheit oder ungesundes Essverhalten.

Umso wichtiger ist es, sich um seine Zähne zu kümmern, noch bevor irgendwelche Probleme auftauchen. Wer sich nicht an die Basis der Mundhygiene hält, setzt seine Zähne den etlichen Bakterien und Pilzen aus, die sich durch fehlende Sauberkeit vermehren und ausbreiten können. So entstehen beispielsweise Mundgeruch, Karies und entzündliche Zahnkrankheiten wie Parodontose.

Was ist der Unterschied zur Zahnreinigung?

Während wir selbst für die Mundhygiene verantwortlich sind, und eine professionelle Zahnreinigung auch dazu gehören kann, ist diese Aufgabe eines Zahnarztes. Wer beispielsweise einen Zahnarzt in Essen aufsucht und dort nach einer Zahnreinigung fragt, erhält eine mehrstufige Behandlung. Dort gilt sie als Prophylaxe-Maßnahme, sprich sie schont uns vor dem Entstehen von Krankheiten.

Der Zahnarzt hat für die umfassende Reinigung besondere Werkzeuge und Hilfsmittel, die wir zu Hause kaum nachahmen können. So entfernt er alle weichen und mineralisierten Zahnbeläge wie Zahnstein und Konkrement. Er kennt zudem die empfindlichsten Bereiche, die Hilfe brauchen, und erkennt die Defizite in der individuellen Mundhygiene. Die professionelle Reinigung wird oft in regelmäßigen Abständen empfohlen oder dann, wenn sich viel Plaque gebildet hat.

Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung müssen bei vielen Versicherungen selbst getragen werden. Sie liegen meist zwischen 30 € und 120 €. Je schlimmer der Belag, desto aufwändiger ist die Behandlung und desto teurer wird sie. Im Vergleich zu den Behandlungskosten für Zahnersatz und Co. ist das aber ein geringer Preis. 

Die professionelle Mundhygiene

  1. Eine professionelle Zahnreinigung (PZR) beginnt mit der Reinigung der Zähne durch Wasser und ein spezielles Reinigungsmittel. 
  2. Danach werden durch Schleifer, Bürsten, Zahnseide und Ultraschall- und Pulverstrahlgeräte jegliche Ablagerungen entfernt
  3. Im Anschluss folgt ein Polieren mit einer abrasiven Paste, die die Zahnoberfläche glättet. So haben Bakterien und Co. weniger Fläche zum Ansetzen. 
  4. Das Ende der PZR ist eine Versiegelung mit Fluoridlack, die die Zähne zusätzlich schützt.

Teil der professionellen Zahnreinigung ist auch eine individuelle Beratung für eine bessere Mundhygiene. Sie beachtet die Mittel und persönlichen Schwachstellen des einzelnen Patienten. 

zahnreinigung

Tipps für eine verbesserte Mundhygiene zu Hause

Teil einer guten Mundhygiene ist auch der regelmäßige Zahnarztbesuch. Der Großteil der Mundpflege findet allerdings zu Hause statt. Zu den Werkzeugen gehören:

  • Zahnbürste – Welche Bürste man nutzt, bleibt der Person selbst überlassen. Damit man auch die Backenzähne leicht erreicht, eignen sich die runden und dichten Bürstenköpfe von elektrischen Zahnbürsten besonders gut. Je fester die Borsten, desto eher entfernen sie auch hartnäckigen Zahnbelag.
  • Zahnpasta – Welche Zahnpasta man nutzt, ist ebenfalls persönlicher Geschmack. Sie sollte allerdings Fluorid enthalten, um effektiv zu sein.
  • Zahnseide – Zahnseide hilft uns, die Bakterien und Beläge zu entfernen, an die die Bürste nicht kommt. Gerade in den Spalten zwischen Zähnen können sie sich sammeln und zu Parodontose führen.
  • optional: Mundspülung – Mundspülung kann helfen, solange sie die Mundflora nicht zu sehr schädigt. Ist das Mittel zu aggressiv, kann es das Immunsystem des Mundraums durcheinander bringen. Manche Menschen werden dadurch anfälliger für Erkältungen und Co. 

Hausmittel

Zu Hause geht es und bei der Mundpflege vor allem darum, Bakterien zu entfernen. Dafür können wir mit unterschiedlichen Hilfsmitteln arbeiten. Das Einreiben mit Kokosöl oder eine Salzwasser Mundspülung sind beliebte Mittel, um Bakterien abzutöten und Zahnproblemen zusätzlich vorzubeugen.

Wie oft und wie lange sollte man die Mundhygiene machen?

Die Grundlage einer guten Mundhygiene ist das tägliche Zähneputzen morgens und abends. Dabei sollte man zwei bis drei Minuten lang putzen. Optional, aber empfehlenswert, ist das Nutzen von Zahnseide. Sie nutzt man nach dem Zähneputzen ebenfalls ein- bis zweimal täglich für wenige Minuten.

Fazit

Mundhygiene ist wichtig, um unseren Mund und unsere Zähne gesund zu halten. Verbreiten sich die Bakterien in unserem Mund zu stark, führt das zu unangenehmen Problemen wie Mundgeruch, Entzündungen, Karies und Parodontose. Um uns die Schmerzen und Kosten für Zahnarztbehandlungen zu sparen, können wir Prophylaxe betreiben. Dazu gehört unsere private Mundhygiene zu Hause. Aber auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung hilft dabei, die schlimmsten Probleme frühzeitig zu verhindern.

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