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8 Tee-Tipps zum Zubereiten und Servieren

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Ein wärmender und wohltuender Genuss von innen: Tee ist vor allem im Winter eine beliebte Alternative zu Kaffee, Cappuccino und Co.

 

Besonders in der kalten Jahreszeit gehört das Heißgetränk zu den beliebten Kaffee-Alternativen. Kein Wunder, denn Tee wärmt von innen, wirkt wohltuend auf Körper, Geist und Seele und schmeckt, wenn er richtig zubereitet und serviert wurde, sehr gut. Wie es mit der optimalen Zubereitung und dem richtigen Servieren klappt, erfahren Interessierte im folgenden Beitrag.

 

Tee-Konsum: Wie beliebt ist das Heißgetränk?

Die Türkei, Irland und das Vereinigte Königreich zu den drei Ländern, die den höchsten Tee-Konsum haben. In der Türkei wurden pro Kopf 6,96 Pfund Tee konsumiert. Auch, wenn Deutschland mit 1,52 Pfund im guten Mittelfeld dieser Statistik liegt, ist der Konsum auch hierzulande auf Rekordniveau. Ein Großteil dieses Verbrauchs schuldet Deutschland einer ganz besonderen Region. In Ostfriesland konsumieren die Menschen ca. 300 Liter Tee pro Kopf im Jahr. Die Ostfriesen sind dadurch echte Weltmeister im Teetrinken und heben den Durchschnitt in deutschen Gefilden deutlich an. Ob der Tee in Ostfriesland besonders gut schmeckt oder einfach nur richtig zubereitet wird, kann mit den folgenden Tipps einfach mal auf eigene Faust überprüft werden.

 

8 Tipps zum Zubereiten und Servieren

1. Teekannen

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Das Material der Teekanne spielt eine wichtige Rolle bei der Zubereitung und dem Servieren.

 

Ein perfekter Tee ist frisch aufgebrüht, in der richtigen Zeit durchgezogen und hat ein natürliches Aroma. Um das allerdings umzusetzen, ist eine entsprechende Teekanne nötig, die all diese Merkmale verkörpert. Eine Teekanne mit integriertem Filter, hitzebeständigem Glas und dazugehörigem Deckel ist beispielsweise eine funktionale und optisch ansprechende Lösung, um Tee richtig zuzubereiten. Die Redaktion von Richtig Schön Kochen empfiehlt dahingehend Teekannen des dänischen Herstellers Bodum und klärt über die Besonderheiten der Markenprodukte auf. Unter anderem wird die Funktionsweise der innovativen Filtersysteme beschrieben.

 

Das Material einer Teekanne spielt eine übergeordnete Rolle. Jedes hat seine individuellen Vorteile:

  • Glas ist geschmacksneutral, sodass empfindliche Tee-Aromen nicht beeinflusst werden. Zudem ist es durchsichtig, sodass die Verfärbung des Wassers deutlich erkennbar und die Stärke des Tees jederzeit kontrollierbar ist.

  • Porzellan ist ideal für die Zubereitung von weißem oder grünem Tee. Das Material kann die Wärme sehr lange halten und hat eine hochwertige Optik.

  • Ton bringt Aromen sehr gut zur Geltung. Das hat etwas mit dem unversiegelten Keramik-Material zu tun. Es nimmt die Geschmacksnoten auf und verstärkt sie bei jedem weiteren Aufguss.

 

Extra-Tipp: Die Teekanne sollte ausschließlich zur Zubereitung einer Teesorte genutzt werden. Geschmacksempfindliche Sorte könnten bei zu häufigem Wechsel das Aroma eines anderen Tees übernehmen.

 

2. Teetassen

Hinzu kommt, dass das richtige Teegeschirr – also Tassen, Löffeln und Co. – die Wertschätzung des Heißgetränks erhöhen. Ein vollmundiger Tee schmeckt aus einer qualitativ hochwertigen Tasse gleich noch besser. Charakteristisch ist die im Vergleich zu anderen Heißgetränken geringe Einfüllmenge. In der Regel hat eine Teetasse ein Volumen von 125 oder 150 ml. Werte, die darunter oder darüber liegen, können allerdings von Land zu Land variieren. Wichtig ist, dass auch hier auf das passende Material gesetzt wird. Interessierte können sich an den oben genannten Möglichkeiten für die Teekanne orientieren.

 

3. Aufbewahrung

Wer vor allem auf lose Teeblätter setzt anstatt auf Teebeutel, hat schon bei der Aufbewahrung viel zu beachten, damit die Blätter frisch bleiben. Es ist kein Geheimnis, dass Tee relativ schnell an Aroma verliert. Wenn Faktoren wie Licht, Feuchtigkeit und Co. hinzukommen, reduziert sich der Geschmack sogar noch schneller. Daher ist es sinnvoll, wenn Tee stets trocken, dunkel und kühl gelagert wird. Am besten funktioniert das in verschlossenen Dosen. Auf Glas oder Modelle mit Sichtfenster sollte verzichtet werden. Wichtig ist, dass nur kleine Mengen gekauft werden, die in maximal zwei Monaten verbraucht werden.

 

4. Wasserqualität und -temperatur

Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Teezubereitung ist die Qualität des Wassers. Sie ist ausschlaggebend für den Geschmack. Hartes Wasser mit viel Kalk ist weniger gut für einen köstlichen Teeaufguss geeignet. Mittelhartes Wasser mit einem Härtegrad von 8 ist ideal für die Zubereitung von Tee. Es ist zudem empfehlenswert kein abgestandenes Wasser aus dem Wasserkocher zu nutzen, da es bereits wertvolle Bestandteile verloren hat. Des Weiteren ist die Temperatur des Wassers entscheidend. Mehr als einmal sollte Wasser nicht aufgekocht werden. Es verliert bei jedem Vorgang Sauerstoff, wodurch der Tee gleichzeitig an Aroma einbüßt und abgestanden schmeckt. Für einen Schwarztee ist beispielsweise eine Temperatur zwischen 90°C und 95°C ideal.

 

5. Ziehzeit

Bei der Ziehzeit können Tee-Liebhaber eigentlich ganz individuell entscheiden. Es gibt allerdings ein paar grundsätzliche Tipps für unterschiedliche Faktoren bei der Teezubereitung. Wenn beispielsweise viele Teeblätter in der Teekanne schwimmen, sollte die Ziehzeit etwas kürzer sein. Ist das Wasser sehr heiß, verkürzt sich die Zeit ebenfalls. Gleiches gilt, wenn es sich um Teeblätter handelt, die „gebrochen“ sind, denn sie haben einen sehr kräftigen Geschmack und brauchen nicht so lange zum Ziehen.

 

6. Beutel oder lose Blätter

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Teebeutel sind praktischer im Umgang. Loser Tee hat eine bereitere Vielfalt.

 

Der größte Unterschied zwischen Beuteltee und losem Tee besteht darin, dass Letzterer sowohl Aroma als auch Koffein langsamer entfaltet. Teebeutel sind für viele Verbraucher praktischer im Handling, wohingegen lose Teeblätter im Handel in einer größeren Geschmacksvielfalt zur Verfügung stehen. Zudem ist die Zubereitung mit losem Tee ursprünglicher und bekommt dadurch oft einen leicht zeremoniell angehauchten Charakter.

Extra-Tipp: Wer nach speziellen Teesorten wie Anti-Aging-Tee oder Cistus Incanus sucht, wird häufiger bei losen Teeblättern fündig.

 

7. Dosierung

Auf die richtige Dosierung kommt es an. Das Verhältnis von Tee und Wasser ist oft auf den Verpackungen vom Hersteller angegeben. Wer weniger experimentierfreudig ist, sollte sich an diese Empfehlungen halten. Eine Faustregel besagt, dass auf einen Teelöffel eine Tasse heißes Wasser gehört.

 

8. Servieren

Wie bereits erwähnt, ist der Genuss vom Material des Teegeschirrs abhängig. Zudem ist es empfehlenswert, wenn die Teekanne vor dem Eingießen des Tees mit heißem Wasser gefüllt und vorgewärmt wird. Verzichten Sie bei der Zubereitung auf ein Tee-Ei. Hochwertige Sorten brauchen Platz in dem Zubereitungsgefäß, um ihren Genuss zu entfalten. Serviert wird Tee in der Kanne. Tassen, Zucker, Zitrone, Honig, Kandiszucker oder Milch können dazu gereicht werden, denn die bevorzugte Trinkweise variiert von Gast zu Gast.

 

Bildernachweis:

 

Abbildung 1: pixabay.com © Pexels (CCO Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com © Free-Photos (CCO Creative Commons)

Abbildung 3: pixabay.com © melkhagelslag (CCO Creative Commons)

 

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