Viele Mädchen und Frauen leiden bis zu den Wechseljahren monatlich unter starken Krämpfen und Schmerzen im Unterleib. Grund dafür ist die Periode, bei welcher sich die Gebärmutterschleimhaut durch Muskelkontraktionen ablöst.
Die Schmerzen werden dabei von jeder Frau anders wahrgenommen und können für manche unerträglich werden. Um den Alltag trotzdem bewältigen zu können, greifen viele zu chemischen Schmerzmitteln. Seit Jahrtausenden gibt es jedoch alternative Methoden, um Menstruationsbeschwerden zu lindern; eine davon kommt aus der Hanfpflanze und wird als CBD Öl verabreicht.
Medikamente vermeiden & den Körper schonen
Vermutlich haben Sie in Ihrem Leben schon des Öfteren Schmerzmittel eingenommen. „Bei Schmerzen und Fieber“ heißt es aus der Werbung und auch die Erfahrungen sind oft positiv. Binnen weniger Minuten können bekannte Schmerztabletten wie Ibuprofen und Paracetamol heftige Schmerzen lindern, weshalb sie auch oft bei Menstruationsbeschwerden eingenommen werden.
Was viele nicht wissen oder ernst zu nehmen scheinen, sind die Auswirkungen dieser Mittel bei regelmäßiger Einnahme. Denn viele dieser Medikamente haben starke Effekte auf die Magen-Darm-Tätigkeiten und erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Blutungen, Nierenversagen und Herzinfarkte.
Besonders Diclofenac solle das Risiko, an Herz-Kreislauf-Beschwerden zu erkranken, deutlich erhöhen. So ergab es eine dänische Studie mit 6 Millionen Tests und Auswertungen unterschiedlicher Schmerzmittel.
Damit Sie nicht unnötig viele Medikamente dieser Art einnehmen müssen, werden alternative Behandlungsmethoden immer weiter erforscht. Eine beliebte Methode zur natürlichen und pflanzlichen Überwindung und Linderung von Periodenschmerzen sind Cannabinoide aus der Hanfpflanze, welche als CBD Öl hochdosiert eingenommen werden.
Wie wirkt CBD?

Auch wenn sich die Einnahme von Cannabinoiden zunächst nach einer zwielichtigen Angelegenheit anhört, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Die berauschende Wirkung von Cannabis geht auf THC (Tetrahydrocannabinol) zurück, das in CBD-Öl nicht oder nur in sehr geringen Mengen enthalten ist.
Wenn Sie sich bei dem Kauf also an seriöse, legale Anbieter wenden und auf die Reinheit des Produktes achten, werden Sie keinen Rauschzustand bemerken. Die Wirkung des CBD Öls zielt lediglich auf eine Entspannung und Schmerzlinderung ab und wird deshalb auch bei Schlafstörungen und Symptomen wie Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt.
Darüber hinaus wird die Einnahme von CBD auch bei der Therapie von psychischen Erkrankungen wie Burnout eingesetzt. Auch gegen Depressionen, welche nicht selten aus den Nachteilen der Anti-Baby-Pille entstehen, soll die Einnahme des Hanföls auf natürliche Weise helfen. Wie CBD in den Wechseljahren helfen kann, lesen Sie in unserem Beitrag CBD in den Wechseljahren.
Auch wenn einige Tests zur Wirksamkeit von Cannabinoiden noch ausstehen, zeigen bisherige Studien teils positive Ergebnisse. Untersucht wird CBD Öl unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Problemen, Entzündungen und Diabetes; belegt ist eine lindernde Wirkung dort bisher nicht. Auch in der Krebsforschung wird das Mittel getestet.
CBD bei Periodenschmerzen
Durch die entspannende, schmerzlindernde Wirkung wird CBD-Öl auch gern gegen Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Durch die Einnahme werden die Schmerzrezeptoren durch die Cannabinoide blockiert. So entspannen sich die Muskeln, die Durchblutung wird gefördert und die Gebärmutterschleimhaut kann schneller und schmerzfreier abgestoßen werden.
Auch kann das CBD Öl Begleitsymptomen wie Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen entgegenwirken. Während es bei der Einnahme von Cannabinoiden maximal zu leichter Müdigkeit und Mundtrockenheit kommen kann, ist dieser Weg eine deutlich verträglichere Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln, welche alarmierende Langzeitfolgen für den Körper haben können.
Anwendung von CBD Öl während der Menstruation

Bei der Anwendung von CBD Öl während der Tage gibt es zwei Möglichkeiten. Die gängigere Variante ist die orale Einnahme des Hanföls. Hierfür werden einige Tropfen unter die Zunge gegeben, wo sie nach 30-90 Minuten direkt über die Mundschleimhäute in den Körper gelangen.
Zwar dauert es hier etwas länger, bis die erwünschte schmerzlindernde Wirkung einsetzt, allerdings kann man so auch Begleiterscheinungen wie Stimmungsschwankungen besser in den Griff bekommen. Grund hierfür ist die Weiterleitung an die Schmerzrezeptoren im Gehirn, welche durch die Cannabinoide blockiert werden. Im weiteren Verlauf entspannen sich so auch die Muskeln, und auch psychisch tritt eine beruhigende Wirkung ein.
Wer eine schnelle und direkte örtliche Wirkung erzielen möchte, kann ebenfalls einige Tropfen des CBD Öls auf einen Tampon geben und diesen einführen. Da diese Methode allerdings umstritten ist, ist eine vorherige Absprache mit dem Arzt zu empfehlen. Auch die Dosierung sollte bei dieser Variante stets mit einem Experten abgesprochen werden.
So wird CBD richtig dosiert
Die Einnahme und Dosierung von CBD sollte bestenfalls schrittweise erfolgen. Das Öl soll eine entspannende Wirkung auf den Körper haben, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten sind aber möglich. Die EFSA hält vorläufig nur etwa 2 mg CBD pro Tag für sicher, für Schwangere, Stillende und Menschen, die Medikamente nehmen, gilt selbst das nicht (Stand Oktober 2026). Steigern Sie die Menge daher nicht beliebig, bis die gewünschten Effekte eintreten, sondern sprechen Sie die Dosierung im Zweifel ärztlich ab.
Eine genaue Anzahl an Tropfen ist hierbei nicht pauschal zu nennen, da die Wirkung bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausfallen kann und auch mit der Konzentration der Cannabinoide im Öl zu tun hat.
Generell sollte man also mit 1 bis 2 Tropfen anfangen, welche für 60 bis 90 Sekunden unter der Zunge gehalten und dann heruntergeschluckt werden. Tritt dann keine oder eine zu schwache Wirkung ein, kann ein weiterer Tropfen des bitter-nussigen Öls eingenommen werden.
Da CBD Öl oft auch nur gegen Stress und Schlafprobleme eingesetzt wird, nutzen es viele wie ein Nahrungsergänzungsmittel, auch wenn CBD als Lebensmittel in der EU bisher nicht zugelassen ist. Hierzu können Sie bei Bedarf eine geringe Menge des Öls, am besten bereits morgens, wie zuvor beschrieben einnehmen. Welche Nahrungsergänzungsmittel die Frauengesundheit fördern können, lesen Sie in unserem Beitrag Wie können Nahrungsergänzungsmittel die Frauengesundheit fördern?.
Weitere alternative Methoden gegen Menstruationsbeschwerden
Weitere alternative Heilmethoden und Hausmittel gegen Unterleibsschmerzen während der Menstruation:
- Akupunktur & Akupressur
- Entspannung der Muskulatur durch Wärme
- Kamillentee & Petersilie lösen Krämpfe
- Basilikum wirkt schmerzlindernd
- Duft von Lavendel entspannt Psyche & Körper
- Bauchmassagen mit ätherischen Ölen

