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LaVita im Test - wirklich gesund oder dreiste Lüge?

Die eigene Gesundheit steht für immer mehr Menschen im Mittelpunkt des Lebens. Das ist nicht verwunderlich, denn schließlich wünscht sich wohl jeder ein langes und gesundes Leben.

Viele Nahrungsergänzungsmittel versprechen uns, dass wir durch deren Einnahme unserer Gesundheit zu Gute tun. Eines davon ist LaVita. Der Hersteller verspricht „rundum gesund“ zu werden mit nur wenigen Schlucken aus der Flasche.

Doch stimmt das wirklich? Dieser Frage wollen wir im Folgenden auf den Grund gehen.

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Was ist LaVita überhaupt?

Bei LaVita handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel in Form eines Saftes, das – laut Hersteller – den Körper mit allen wichtigen Vitaminen versorgen soll. Der Hersteller bewirbt vor allem folgende Punkte, die LaVita angeblich so gesund machen sollen:

  • Hergestellt aus über 70 natürlichen Zutaten.

  • Alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente sind enthalten.

  • Die Dosierung ist wissenschaftlich geprüft.

  • Die Anwendung ist dank der flüssigen Form besonders einfach.

 

Durch diese Kombination soll LaVita vor allem folgende positive Effekte auf unseren Körper haben:

  • Stärkung des Immunsystems

  • Erhöhte Leistungsfähigkeit und Vitalität

  • Mehr Energie und gesteigerte Konzentrationsfähigkeit

  • Unterstützung des Stoffwechsels

  • Schutz der Zellen

  • Positive Effekte auf innere Organe, wie die Schilddrüse und das Herz-Kreislauf-System

  • Regulierung des Hormonhaushalts und Blutzuckerspiegels

  • Schutz und Aufbau der Knochen und Gelenke

  • Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts im Körper

  • Verbesserte Fruchtbarkeit

 

Ob diese Effekte wirklich allein mit der Einnahme von LaVita erzielt werden können, bleibt dabei fraglich. Schließlich geben fast alle der über 12.000 in Deutschland erhältlichen Nahrungsergänzungsmittel ähnliche Versprechen ab. Zumal sich LaVita mit rund 50 Euro für einen halben Liter in einem recht hochpreisigen Segment bewegt.

 

Wirkt LaVita wirklich so gesundheitsfördernd? – Ökotest vergibt Note „ungenügend“

Die Versprechen des Herstellers klingen fantastisch. Von „einem neuen Lebensgefühl“ und „gesteigerter Energie und Vitalität“ ist da die Rede. Laut Hersteller ist die Wirkungsweise auch in fünf Studien bewiesen worden.

Die Antwort auf die Frage, warum nur eine dieser Studien mitsamt Ergebnissen veröffentlicht worden ist, beantwortet der Hersteller dagegen nicht. Spätestens hier darf man misstrauisch werden.

Wenn man sich die Ergebnisse der einzig veröffentlichten Studie anschaut, wird man Folgendes feststellen:

  • Für die Studie wurden den Probanden Blutproben vor der Anwendung von LaVita und sechs Monate später, bei regelmäßiger Anwendung des Produkts, entnommen.

  • Im Blutspiegel der Teilnehmer konnten erhöhte Vorkommen von Vitaminen und Mineralstoffen festgestellt werden.

 

Der Hersteller stützt auf diese Studie seine Angaben, mit der Einnahme von LaVita werde man gesünder. Doch dieser Punkt wurde in der dargelegten Studie gar nicht untersucht. Auch ist kein anderer Test zum Produkt auffindbar, der diese Aussage stützen könnte.

Lediglich ein Anstieg der Vitamin- und Mineralstoffkonzentration im Blut konnte nachgewiesen werden. Ob die Probanden wirklich weniger häufig krank wurden, merkliche Verbesserungseffekte verspüren konnten oder sich weniger müde gefühlt haben wurde im Rahmen der Studie nicht untersucht.

Allein aus einem erhöhten Vitamin- und Mineralstoffspiegel auf einen verbesserten Gesundheitszustand zu schließen ist aus medizinischer Sicht mehr als abenteuerlich.

 

Behauptungen des Herstellers zu den Inhaltsstoffen dürfen angezweifelt werden

Der Hersteller von LaVita, ein Familienunternehmen aus Bayern, wirbt auf der eigenen Webseite mit Aussagen darüber, wie wichtig die Inhaltsstoffe von LaVita für den menschlichen Körper sind.

Zur Eindämmung andauernder Müdigkeit sollen beispielsweise folgende Inhaltsstoffe verantwortlich sein:

  • Folsäure und Niacin

  • Eisen und Magnesium

  • Vitamin B2 und Vitamin B12

  • Vitamin C und Vitamin B6

  • Pantothensäure.

 

Rein rechtlich sind diese Aussagen nicht anfechtbar, da die Health-Claims-Verordnung über gesundheitsbezogene Aussagen diese legitimiert. Die getätigten Aussagen sind durch ein entsprechendes Gutachten der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) gestützt und können in der entsprechenden Datenbank öffentlich eingesehen werden.

Fraglich sind solche Aussagen trotz alledem. Für viele der von der EFSA legitimierten Aussagen für bestimmte Mikronährstoffe fehlen die entsprechenden wissenschaftlichen Belege.

Ein Beispiel dafür ist die auch von LaVita genutzte zulässige Behauptung, dass die Einnahme von Folsäure zur Reduzierung von Müdigkeit und Erschöpfung beitrage. Die Legitimierung der EFSA zu dieser Aussage stützt sich lediglich darauf, dass ein Mangel an Folsäure zu einer Blutarmut und den damit verbundenen Müdigkeits- und Erschöpfungssymptomen führen kann.

Das Müdigkeit und Erschöpfungssymptome auch ganz andere Ursachen haben können, wird bei dieser Art von verwendbaren Aussagen zur Wirkung von Mikronährstoffen nicht erwähnt. 

 

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von LaVita?

Grundsätzlich sind Vitamine gesund. Doch wie bei allem kommt es auch hier auf die Dosierung an. Werden Vitamine in überhöhter Dosis eingenommen, können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.

Da der Hersteller lediglich einen Teelöffel pro Tag als empfohlene Einnahmemenge angibt, ist nicht davon auszugehen, dass LaVita ernsthafte Schädigungen hervorrufen kann. Die wissenschaftlich bestätigte Zusammensetzung des Produkts zeigt keine möglicherweise gesundheitsschädlichen Stoffe auf.

 

Alternativen zum LaVita Saft und Nahrungsergänzungsmitteln

Hersteller von Vitaminpräparaten und anderen Nahrungsergänzungsmitteln geben stets an, dass man durch die ausreichende Einnahme der Produkte ein gesünderes Leben führen könnte.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 herrscht bei einem Großteil der Bevölkerung allerdings überhaupt kein Vitaminmangel, der ausgeglichen werden müsste. Im Gegenteil, eine überhöhte Einnahme von Vitaminen kann auch unerwünschte Effekte haben, wie bereits beschrieben.

Für einen gesunden Lebensstil empfehlen Experten anstelle der Einnahme von Vitaminpräparaten, wie LaVita, dagegen:

  • Eine ausgewogene und gesunde Ernährung

  • Möglichst frisches Obst und Gemüse der Saison essen

  • Ausreichende Bewegung zur Aktivierung des Stoffwechsels

  • Viel Aufenthalt an der frischen Luft.

 

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Lediglich in Ausnahmefällen, wenn die Gefahr eines Vitaminmangels tatsächlich besteht, raten auch Experten zur zusätzlichen Einnahme von Vitaminen durch Nahrungsergänzungsmittel. Dies betrifft beispielsweise:

  • Menschen fortgeschrittenen Alters

  • Schwangere

  • Chronisch kranke Personen

  • Menschen, die an Unverträglichkeiten von natürlichem Obst und Gemüse leiden.

 

Fazit

LaVita ist eines von vielen Nahrungsergänzungsmitteln auf dem Markt. Wie jeder Hersteller solcher Präparate verspricht der Hersteller durch die Einnahme einen verbesserten Gesundheitszustand und erhöhtes Wohlbefinden.

Dass diese Aussagen nicht tiefgreifend durch wissenschaftliche Studien oder andere Belege gesichert werden können, hat LaVita mit vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln gemein.

Nach Meinung von Experten ist die Einnahme von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln überflüssig, solange Sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Für die 50 Euro, für die Sie einen halben Liter LaVita bekommen, können Sie auch jede Menge echtes und frisches Obst und Gemüse einkaufen.

 

Bildnachweis:

Bilder mit freundlicher Unterstüzung von Pixabay.

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