Faltenbildung im Alter

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Der natürliche Alterungsprozess setzt bei jedem Menschen irgendwann ein. Bereits ab einem Alter von ca. 30 Jahren beginnt der Körper damit, deutlich wenige Kollagen zu produzieren. Und genau damit beginnen auch die Falten.

Das Kollagen hat unter der Haut eine Art Gerüst aufgebaut. Ist dieses gleichmäßig und stark, dann ist auch das Ansehen der Haut sehr glatt und damit jung und frisch. Wird nun die Produktion von dem Eiweiß runtergefahren, dann bricht das Gerüst.

Einzelne Elemente verschwinden und damit entstehen Falten und Dellen in der Haut. Diese ist nicht mehr so ebenmäßig und glatt. Man kann der Natur hier jedoch mit unterschiedlichen Methode ein wenig entgegenwirken und die Faltenbildung verlangsamen oder reduzieren.

Gesichtspflege für eine schöne Haut

Eine Sache ist leider unausweichlich: Jeder Mensch bekommt irgendwann Falten. Das ist genetisch vorprogrammiert und schon bereits von der Geburt an determiniert. Allerdings tragen alltägliche Gewohnheiten und der individuelle Lebensstil einen großen Beitrag dazu, wann die ersten Falten richtig sichtbar werden.

Zudem kann man die richtige Pflege benutzen. Für all diejenigen, die sich ständig ungesund ernähren, viel rauchen oder ihre Haut zu oft ungeschützt einer enormen Sonneneinstrahlung aussetzen, können die Zeichen der Zeit schnell überhandnehmen.

Tiefe Falten und Furchen, unter anderem im Gesicht, sind die Erkennungsmerkmale. Im Laufe der Zeit verliert die Haut an Spannkraft. Außerdem kann die Hautoberfläche Feuchtigkeit nicht mehr so gut abspeichern. Das führt zu einem weiteren Elastizitätsverlust und zur Bildung von Falten im Gesicht.

Falten im verschiedenen Lebensalter

Wer sich der Sonne aussetzen möchte, sollte für den richtigen Schutz sorgen. Entsprechende Produkte sollten je nach Einstrahlung und Aufenthaltsdauer gewählt werden. Ansonsten kann sich das negativ auf die Gesundheit auswirken.

Schon ab dem 25. Lebensjahr lässt langsam die Regenerationskraft der Hautzellen nach. Eine entsprechende Versorgung der Haut mit Pflegeprodukten und Kosmetika ist empfehlenswert, um den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Gerade die Haut im Gesicht altert in unterschiedlichen Phasen. Der Grund sind die autonomen Fettdepots, die unabhängig voneinander die Fettzellen auf- und abbauen können. Das hat zur Folge, dass sich die Falten im Gesicht nacheinander in verschiedenen Bereichen bilden können.

Stirnfalten entstehen relativ früh, danach folgen die Falten rund um die Augen. Falten im Bereich von Wangen, Mund und Kinn zeigen sich hingegen verhältnismäßig spät und in einem höheren Lebensalter.

Hautglättung Behandlungsmethoden

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Der Traum von ewig junger Haut ist verlockend. Auch wenn sich der natürliche Alterungsprozess der Haut nicht verhindern lässt, muss man angesichts von Falten und schlaffer Haut nicht verzagen.

Denn dank verschiedener Methoden gibt es heutzutage effektive Mittel, um Falten wieder zu glätten. Das kann durch eine Schönheits-OP unterstützt werden, Laserbehandlungen oder Hyaluronsäure und Poly-L-Milchsäure.

Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, um Ihre Haut aufzufrischen: Gründliche Informationen sollten zumindest bei einem tieferen Eingriff immer vorangehen. Sobald Sie ein Skalpell, eine Spritze oder Laserstrahlen an Ihre Haut lassen, sollten Sie sich intensiv beraten lassen.

Wählen Sie nicht den erstbesten Arzt aus dem Telefonbuch, sondern sammeln Sie zunächst ausreichend Informationen. Außerdem sollten Sie von unseriösen Angeboten, die weit unter den durchschnittlichen Preisen liegen, absehen.

Informationsgespräch: Besuch beim Arzt

Haben Sie einen Termin mit einem Arzt vereinbart, ist es ganz wichtig, wirklich alle Fragen, die Ihnen unter den Nägeln brennen, mit ihm durchzusprechen. Der Behandelnde sollte sich Zeit für Sie nehmen und alles verständlich erklären.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn jemand auf eine Entscheidung drängt. Denken Sie in Ruhe über das Angebot nach. Wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt, zögern Sie nicht, einen weiteren Arzt aufzusuchen, um besser vergleichen zu können.

Ganz wichtig ist außerdem, dass der Ausführende die entsprechenden Qualifikationen mitbringt. Zum Beispiel ist ein Zahnarzt nicht befugt, das Unterspritzen von Falten durchzuführen.

Suchen Sie also am besten gleich einen Fachmann oder Spezialisten, sprich: einen Dermatologen oder einen Facharzt für ästhetische Chirurgie auf. Das kann zum Beispiel die plastische & ästhetische Chirurgie Dr. Lipp sein.

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Hautglättung: Preis-Leistungsverhältnis

Wichtig zu beachten ist außerdem der Preis von Schönheitsoperationen: Man sollte sich weder auf abenteuerlich hohe Summen noch auf Schnäppchen einlassen. Außerdem sollte man sich vor einer schwerwiegenden Entscheidung wie einen invasiven OP-Eingriff über alle Vor- und Nachteile informieren.

Ein Kostenvoranschlag bietet eine gute Übersicht über die zu erwartenden Unkosten. Auf diese Weise können Sie besser vergleichen und planen. Außerdem kann man hier ebenfalls die Seriosität erkennen.

Hautalterung und Falten durch Rauchen

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Raucher beeinflussen ihr Hautbild negativ. Oder mit anderen Worten: Der Konsum von Nikotin und Teer wirkt sich auf die Hautstruktur aus und ist schädlich für eine feine Hautoberfläche.

Darüber hinaus können weitere Probleme für den Organismus auftreten. Rauchen fördert die Hautalterung: Wer beispielsweise ca. 15 Zigaretten am Tag raucht, hat im Alter von knapp 45 Jahren tiefere Falten als Nichtraucher im selben Alter.

Durch das Rauchen ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Deshalb wird die Haut mit weniger Sauerstoff versorgt. Außerdem entstehen freie Radikale, die die Zellen angreifen und schädigen. Rauchen senkt den Vitamin-A-Spiegel. Vitamin A hilft normalerweise im Kampf gegen die freien Radikale.

Rauchen bringt die Hautgesundheit in Gefahr

Raucher können durch den Zigarettenkonsum schneller Probleme mit ihrem Immunsystem bekommen. Die Inhaltsstoffe der Zigaretten beeinflussen nicht nur die Hautgesundheit, sondern auch die der inneren Organe.

Das Immunsystem wird gehemmt, Entzündungsreaktionen kommen häufiger vor. Das führt zur Begünstigung von diversen Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne.

Pickel heilen bei Rauchern schlechter ab, da die Durchblutung der Haut beansprucht beziehungsweise gestört ist. Das gesamte Erscheinungsbild der Haut ist fade und eher grau und sehr ungepflegt.

Falten durch Sonne und UV-Strahlen

Es gibt eine Reihe von „Todsünden“ für die Haut: Je nach Lebensstil kann man damit die Entstehung von Falten fördern. Einige Faktoren beeinflussen eine Veränderung des Hautbildes besonders stark und unterstützen eine schnellere Faltenbildung.

Dazu zählt der übermäßige Genuss von Sonne, denn die UV-Strahlen hinterlassen Spuren auf der Haut. Damit ist nicht nur die natürliche Sonne, sondern auch die UV-Strahlung in einem Sonnenstudio gemeint.

Zu viele Sonnenbäder können die Hautstruktur schädigen und „Knitterfalten“ entstehen lassen. Starke Sonneneinstrahlung kann auf Dauer vor allem die ungeschützte Haut schädigen. Aber es ist auch gesundheitlich gefährlich, mehr Sonnenbäder zu genießen, als der Körper es vertragen kann.

Neben der Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, beeinflussen viele Sonnenbäder die „Konsistenz“ der Hautoberfläche. Die UV-Strahlung schädigt die Zellstruktur. Gerade die Hautalterung im Gesicht ist der sichtbare Prozess der UV-Strahlung.

Weniger Kollagene, mehr Falten

Die Haut greift zur Unterstützung der Festigkeit auf die sogenannten Kollagene zurück. Die UV – Strahlungen beeinflussen die Bildung freier Radikale. Allerdings schädigen die aggressiven freien Radikale die Kollagene.

Kollagen ist eine Art Stütze der Haut und in der Folge verliert die Oberfläche an Spannkraft. In jungen Jahren kann sich der Körper den freien Radikalen gut zur Wehr setzen. Das lässt jedoch nach, je älter wir werden.

Später jedoch wird es immer schwieriger, denn auch die Menge der körpereigenen Hyaluronsäure nimmt ab und damit verliert man einen weiteren „Verbündeten“ für eine glatte Haut.

Schönheitsbehandlung im Kosmetikstudio bei der Hautspezialistin

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Das Hautbild spiegelt sofort wieder, ob der Körper in seiner Balance ist. Um sich und seine Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen, kann ein Besuch in einem Kosmetikstudio Wunder bewirken.

Doch Vorsicht! Wählen Sie die Kosmetikerin Ihres Vertrauens mit Bedacht aus. Wir halten einige Tipps für Sie parat, worauf Sie bei einem Besuch eines Kosmetikstudios achten sollten.

Normalerweise verläuft eine Gesichtsbehandlung im Kosmetikstudio ungefähr so: Sie betreten den Behandlungsraum. An der Wand hängt ein Zertifikat, auf dem steht, dass die Anbieterin eine Ausbildung an einem staatlich geprüften Institut absolviert hat.

Die Kosmetikerin bittet Sie Platz zu nehmen und fragt Sie zunächst, ob Sie Allergien oder Hautunverträglichkeiten haben. Sie macht sich darüber Notizen, um auch für zukünftige Behandlungen auf diese Informationen zurückgreifen zu können.

Pluspunkt: Die Kosmetikerin arbeitet sich durch eine Checkliste und fragt bei Ungereimtheiten nach. Nur auf diese Weise kann sie die Haut richtig analysieren und dann entsprechend behandeln.

Nach einer ausführlichen Gesichtsmassage, die die Haut beruhigt und entspannt, befreien Peelings und Lotionen die Haut von abgestorbenen Schuppen. Warme Kompressen öffnen die Poren für die Reinigung.

Eine erfahrene Kosmetikerin wird die tiefer liegenden Schichten der Epidermis von Pickeln und Mitessern befreien, ohne dass übermäßig viele rote Flecken bleiben. Mit weiteren Gesichtsmassagen beruhigt sich die Haut wieder und wird dadurch außerdem geglättet.

Die Entspannung erhöht sich durch den Einsatz wohlriechender Öle oder Cremes. Dann wird eine Gesichtsmaske aufgetragen, die pflegende Substanzen enthält. Nachdem die Maske entfernt wurde, entlässt die Kosmetikerin Sie mit einer Tagescreme und leichtem Make-up. Die Behandlung dauert ca. eine Stunde.

Eine Grundreinigung und Pflege bei der Kosmetikerin beinhaltet meist folgende Punkte:

  • Gesichtsmassage
  • Peeling
  • Lotion
  • Warme Kompressen zur Öffnung der Hautporen
  • Unreinheiten wie Pickel und Mitesser entfernen
  • Pflegepackung
  • Tages-Make-Up

Leider gibt es auch unter den Kosmetikern schwarze Schafe. Wenn Sie zu einer Kosmetikerin gehen, die kein Zertifikat über ihre abgeschlossene Ausbildung an der Wand hängen hat, fragen Sie einfach nach, wie sie zu ihrem Beruf gekommen ist.

Idealerweise hat sie eine Ausbildung an einem staatlich anerkannten Institut absolviert. Ist dies nicht der Fall, lassen Sie sich genau erklären, um was für eine Ausbildungsstätte es sich gehandelt hat.

Hygienische Standards

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Seien Sie beim ersten Besuch in einem Kosmetikstudio ruhig kritisch. Denn hygienische Verhältnisse sollten hier von höchster Priorität sein. Bei der Tiefenreinigung der Haut sollte unbedingt steriles Besteck verwendet werden und auch die Handtücher zum abschließenden Abtrocknen müssen frisch und sauber sein.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Kosmetikerin sich keine Zeit für Sie nimmt und nur mit halbem Ohr zuhört, wenn Sie von einer Hautunverträglichkeit berichten, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie den Service ein zweites Mal in Anspruch nehmen.

Das gilt auch, wenn sie ausweichend auf Fragen zur Ausbildung reagiert oder Sie den Verdacht haben, dass mit unhygienischem Besteck gearbeitet wird. So sollte der Besuch in einem Kosmetikstudio auf keinen Fall verlaufen.

Die unfreundliche Kosmetikerin lässt Sie in einem schmuddeligen Raum auf einem Stuhl Platz nehmen. Sie knetet Ihr Gesicht mit allen möglichen Wässerchen durch, ohne geklärt zu haben, ob sie an Allergien leiden.

Bevor sie die Mitesser entfernt, hält sie das offen auf dem Beistelltisch liegende Besteck einfach schnell unter den Wasserhahn. Nach der Behandlung gibt Sie Ihnen das benutzte Handtuch vom Vorgänger, um sich das Gesicht abzutrocknen.

Sie sollten sofort die Behandlung abbrechen, wenn die Kosmetikerin Ihnen eine Betäubungsspritze verabreichen will, um zum Beispiel die Schmerzen bei der Enthaarung zu mindern. Dafür hat sie keine Berechtigung.

Kosmetiker dürfen in Deutschland keine Betäubungsspritzen benutzen, – dafür bedarf es einer speziellen medizinischen Ausbildung! Die falsche Anwendung so einer Spritze kann schlechte gesundheitliche Konsequenzen und Auswirkungen haben.

Hyaluronsäure: Intensiv-Serum zur Hautglättung

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Mit bis zu zehn Kilogramm Gewicht ist die Haut das schwerste und größte Organ des Menschen. Sie hüllt uns ein, schützt und formt, sie atmet und ist maßgeblich am Stoffwechselgeschehen beteiligt.

Die Haut spielt die Rolle des Vermittlers zwischen Körper und Umwelt. Gleichzeitig prägt sie unser äußeres Erscheinungsbild wie kein anderes Organ und damit unser Wohlbefinden und Selbstwertgefühl.

Die ersten Spuren der natürlichen Hautalterung werden bereits ab dem 30. Lebensjahr sichtbar und von den Betroffenen in der Regel höchst ungnädig wahrgenommen. Doch die individuell unterschiedlich rasch fortschreitenden Veränderungen der Haut werden nicht allein vom Lebensalter bestimmt. Schädliche Umwelteinflüsse wie:

  • intensive Sonneneinstrahlung
  • Genussgifte wie Nikotin und Alkohol
  • Krankheiten und Medikamente
  • Bewegungsmangel
  • eine unausgewogene Ernährung
  • seelische Belastungen

prägen das äußere Erscheinungsbild ebenso wie eine positive Lebensführung und eine rechtzeitig begonnene altersgerechte Hautpflege.

Falten im Gesicht

Obwohl ein gesunder Lebensstil zweifellos dazu beiträgt, den natürlichen Alterungsprozess zu verzögern, kann er altersbedingte Veränderungen nicht verhindern. Im Laufe der Jahre wird Gewebe abgebaut, die Haut verliert an Elastizität und Spannkraft, sie wird schlaff und faltig.

Zuerst vertiefen sich die Haarlinien um Augen und Mund, dann bilden sich Querfalten auf der Stirn. Die Haut wird trockener und dünner; der Teint wirkt zunehmend matt und schlechter durchblutet, die Augenpartie müde, die Konturen schlaff.

Aufgrund des nachlassenden Bindegewebes treten selbst kleine Fettpölsterchen stärker hervor, beispielsweise unter den Augen (Augenringe), an den Wangen und unter dem Kinn (Doppelkinn).

Selbst Frauen, die Falten „eigentlich“ als Ausdruck ihres Lebens und Teil ihrer Biografie akzeptieren wollten, betrachten sich auf einmal kritisch bis betrübt im Spiegel. Viele befassen sich erstmals interessiert mit Gesichtsgymnastik, um Kinn und Wangen mit formenden A und O wieder jugendlichere Konturen zu verschaffen.

Keine Frage, dass die Betroffenen gleichzeitig beherzt versuchen, die Fältchen mit Cremes und Salben zum Schwinden zu bringen oder zumindest nicht tiefer werden zu lassen.

Gesichtspflege für Männer

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Im Übrigen sind die Mittvierziger auch das Lebensalter, in der sich auffallend viele Männer für die Tiegel ihrer Freundin interessieren – rein informativ natürlich. Doch die Basispflege der jungen Jahre reicht jetzt nicht mehr aus.

Um Fältchenbildung und Spannungsverlust gezielt entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, einmal täglich ein Feuchtigkeitsgel aufzutragen, das eine hohe Konzentration von Hyaluronsäure enthält.

Diese körpereigene Substanz, ein Zuckermolekül, besitzt die Fähigkeit, große Mengen an Feuchtigkeit zu binden. Als natürlicher Wasserspeicher lässt sie unsere Haut jugendlich glatt und frisch aussehen.

Doch mit den Jahren bildet unser Organismus immer weniger Hyaluronsäure, die Produktion von körpereigenen Kollagenen und Elastinen ist ebenfalls rückläufig. In der Folge verliert die Haut ihre Elastizität und Spannkraft, es bilden sich Fältchen und Falten.

Führt man die fehlende Hyaluronsäure als dermatologisches Feuchtigkeitsgel konzentriert von außen zu, kann sie die altersbedingten Defizite ausgleichen. Ein wenig mehr Spannkraft kommt auf diesem Weg zurück.

Denn im Unterschied zu hyaluronsäurehaltigen Kosmetika, die nach geltendem Recht nur oberflächlich wirken dürfen, dringt dieses Feuchtigkeitsgel bis in die tiefen Hautschichten vor. Faltenvolumen als auch die Dichte und Länge der Falten werden reduziert, feine Knitterfältchen werden von innen heraus aufgepolstert.

Anwendung von Hydrogel mit Hyaluronsäure

Bereits nach durchschnittlich vier Wochen regelmäßiger Anwendung vermindert sich die Faltentiefe annähernd um 30 %. Die Hautoberfläche wirkt sichtbar glatter, entspannt und seidig.

Der äußere Schutzfilm der Haut wird stabilisiert und die Haut vor Austrocknung bewahrt. Gleichzeitig kurbelt die Hyaluronsäure das Zellwachstum an und verbessert den Nährstofftransport. Die Bindegewebszellen werden angeregt, neues Kollagen und Elastin zu bilden.

Längerfristig können sich so auch die tieferen Hautschichten regenerieren. Da Hyaluronsäure in der Lage ist, aggressive Moleküle (freie Radikale) unschädlich zu machen, schützt sie darüber hinaus vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Sonnenlicht und Umweltgiften, die die Immunabwehr schwächen und eine vorzeitige Hautalterung begünstigen.

Gesichtspflege: Dermatologische Kosmetik

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Ob Rubensfigur oder knabenhaft wie Twiggy: Schönheitsideale und Modetrends sind dem stetigen Wandel unterworfen. Doch heute wie vor 100 Jahren sind wir beseelt von dem tief empfundenen Wunsch nach ewiger Jugend – dem Streben nach positiver Ausstrahlung, Vitalität und jugendlicher Haut.

Aber zu unser aller Leidwesen altern wir selbst im 21. Jhd. noch immer. Trotz intensiver Bemühungen der Wissenschaftler ist kein wahrer Jungbrunnen in Sicht und das Schlimmste: „Gott ist ungalant. Er hat alle Falten im Gesicht konzentriert, obwohl doch anderswo genug Platz wäre“, wie die französische Schauspielerin Jeanne Moreau einst klagte.

Dermatologische Kosmetik

Neben der inneren biologischen Uhr, deren Ticken uns in die Wiege gelegt ist, hinterlassen äußere Faktoren wie Sonne, Wind, Luftverschmutzung und trockenes Raumklima ebenso ihre Spuren im Gesicht wie Stress, Rauchen, Schlaf- und Bewegungsmangel oder schlechte Ernährungsgewohnheiten.

Mit etwa 35 Jahren lassen Spannkraft und die Versorgung mit Nährstoffen nach, die Haut wird dünner und trockener. Der Teint wirkt fahl, es bilden sich kleine Fältchen und Hautverfärbungen – und viele innerlich jung gebliebene, dynamische und lebensfrohe Menschen wirken älter als sie sich fühlen.

Wer Wert auf eine jugendliche Ausstrahlung legt, sollte deshalb die äußerlich sichtbaren Zeichen der Hautalterung durch wirksame, aber sanfte Hautpflege mit dermatologischen Kosmetika verzögern.

„Diese Produkte schließen die Lücke zwischen Medizin und Hautpflege und führen der Haut von außen in hoher Konzentration die Wirkstoffe zu, die ihr aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses fehlen, und zwar ohne die Haut durch Duft- und Konservierungsstoffe zusätzlich zu belasten“, erklärt Dr. G. Sattler, Dermatologe an der Rosenparkklinik in Darmstadt.

Feuchtigkeitspflege

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In Apotheken erhältliche Feuchtigkeitsgele mit Hyaluronsäure – in reiner und hochwertiger Form, wie sie sonst nur für Faltenunterspritzungen und andere medizinische Injektionszwecke verwendet wird, bieten sich hier an.

Diese Substanz, ein Vielfachzucker, findet sich an vielen Stellen unseres Organismus wie etwa im Auge und in der Tränenflüssigkeit, in den Gelenkknorpeln und besonders in der Haut.

Dort ist die Hyaluronsäure maßgeblich für das attraktive Erscheinungsbild jugendlicher Haut verantwortlich: Sie stützt, glättet und strafft die Haut, aktiviert die Zellerneuerung und schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Leider verringert sich mit dem Älterwerden auch der Hyaluronsäureanteil. Im Alter von 40 Jahren enthält unsere Haut nur noch ungefähr 60 % der ursprünglichen Menge, wird dementsprechend trockener und verliert an Volumen.

Umgekehrt kann man der Haut neue Elastizität und Spannkraft verleihen, indem man ihr die altersbedingt verloren gegangene Hyaluronsäure von außen wieder zuführt.

Ursprünglich in der Medizin eingesetzt, um Wunden, Narben und degenerierte Gelenke zu behandeln, ist diese Substanz heute in vielen Feuchtigkeitscremes und Anti-Aging-Produkten enthalten.

Da sie in der Lage ist, große Mengen an Feuchtigkeit im Gewebe zu binden – vom 1.000- bis zum 4.000-Fachen der eigenen Masse – sorgt sie für einen wahren Frische-Kick. Regelmäßig angewendet, polstert das Hydrogel die Falten quasi von innen her auf.

Es lässt die Haut durch die intensive Durchfeuchtung prall und fest aussehen. Da biotechnologisch hergestellte Hyaluronsäure identisch zur körpereigenen ist und ebenso abgebaut wird wie das natürliche Pendant, sind Allergien und Hautunverträglichkeiten so gut wie ausgeschlossen.

Männer und Falten

Spätestens mit den ersten Anzeichen der Zeit im Gesicht, an den Händen und am Körper lohnt es sich also durchaus, zu dermatologischen Anti-Aging-Produkten zu greifen. Die Vorstellung, dass Männer durch Falten interessant erscheinen, gehört übrigens endgültig der Vergangenheit an.

Ließen „echte Kerle“ früher nur Seife und Rasierwasser an ihre Haut, gehören für den „Mann von heute“ Gesichtscreme, Duft und der Klecks Gel für die Haare zum Standard. Wer top sein will in Job und Liebe, achtet auf ein gepflegtes Äußeres.

So glauben jedenfalls 46 % der Manager mit einem Jahreseinkommen über 100.000 Euro, dass ihnen ihr Aussehen zum Erfolg verhilft.

Da Männerhaut etwa 20 % dicker ist als die weibliche und ihre Kollagenfasern unter der Oberfläche kreuz und quer vernetzt sind, altert sie zwar langsamer als die weibliche Haut, aber ab dem 50. Lebensjahr bilden sich auch bei den Herren der Schöpfung erste Fältchen und Hautverfärbungen.

Das Geheimnis jugendlicher Haut liegt also in konsequenter Pflege. Sie mildert die ersten Fältchen und verlangsamt den Alterungsprozess sichtbar. Und sorgt auch in höherem Lebensalter für einen attraktiven Auftritt.

Faltentherapie mit Hyaluronsäure

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Gerade mit dem zunehmenden Alter kommen leider auch langsam die ersten sichtbaren Fältchen. Während die Lachfältchen noch gerne gesehen werden, erschrecken gerade die Damen über tiefe „Furchen“ und ziehen deshalb schnell halb-invasive oder invasive Behandlungsmöglichkeiten (OP, Spritze) in Betracht.

Aber durch neuartige Kosmetika kommt auch von dieser Seite Unterstützung für die Haut. Beliebt sind vor allem die klassischen Botox-Behandlungen mit der Spritze. Wer lieber auf solche Methoden verzichten möchte, aber trotzdem eine glatte Haut bevorzugt, hat dank der Kosmetik-Industrie gute Möglichkeiten, auf natürliche Pflegeprodukte umzusteigen.

Zur Glättung und Milderung von Gesichtsfältchen ist die Substanz Hyaluronsäure eine Option. Die Hyaluronsäure ist eigentlich eine natürliche und körpereigene Substanz. Gerade für die Haut ist sie ein wichtiger Bestandteil, der eine Menge Funktionen übernimmt.

Hyaluronsäure schützt vor allem vor schädlichen Einflüssen aus der Umwelt und aktiviert die Zellerneuerung. In den Bindegewebszellen unter der Haut wirkt die Substanz als eine Art „Füllmaterial“.

Zudem glättet und strafft die Hyaluronsäure die Haut. Leider nimmt der Gehalt der natürlichen Hyaluronsäure im Alter signifikant immer weiter ab. Ein Grund mehr, warum der Pflegestoff für Kosmetikprodukte so interessant ist: Als Ausgleich und um die Nachteile der fehlenden natürlichen Konzentration wieder auszugleichen, ist es möglich, Kosmetika mit dem Inhaltsstoff Hyaluronsäure zu benutzen.

Herstellung von Hyaluronsäure

Der faltenglättende Wirkstoff Hyaluronsäure wird biosynthetisch produziert. Früher wurde er für Pflegeprodukte aus Hahnenkämmen gewonnen und enthielt noch tierische Eiweiße. Diese Zeiten sind nun vorbei.

Die eingesetzte Hyaluronsäure für Pflegeprodukte kommt aus dem Labor und wird unter sterilen Bedingungen produziert. Außerdem ist künstlich erzeugte Hyaluronsäure „baugleich“ mit der körpereigenen Substanz.

Genau wie die natürliche Variante baut der Körper die Substanz ab. In der reinen biosynthetischen Form kann Hyaluronsäure ohne zusätzliche weitere Bestandteile auf die Haut wirken.

Dadurch werden jegliche Allergien und Hautunverträglichkeiten vermieden. Der Wirkstoff selbst ist farb- und geruchslos. Die biosynthetische Herstellung hat weitere Vorteile. Ohne die Zusatzstoffe ist die Hyaluronsäure im Prinzip ein natürlicher Wirkstoff.

Deshalb kann die Pflegesubstanz auch rund um sensible Körperstellen benutzt werden. Mimikfältchen rund um die Augen damit zu behandeln ist beispielsweise kein Problem.

Fazit

Der natürliche Alterungsprozess kann nicht aufgehalten werden. Unser Körper stellt unterschiedliche Funktionen nach und nach ein. Wir können jedoch mit einigen Dingen diesen Prozess deutlich minimieren.

In erster Linie ist natürlich eine gesunde und vor allem abwechslungsreiche Ernährung notwendig. Nicht nur die Haut, sondern der gesamte Körper wird es uns danken. Gleiches gilt für ausreichende Bewegung.

Es gibt unterschiedliche Lebensmittel, die Kollagen enthalten. In diesem Fall können Sie Ihren Körper mit der Nahrungsaufnahme unterstützen. Grundsätzlich ist die Wirkung besser, wenn diese aus dem Körper kommt.

Möglich ist aber auch eine äußere Behandlung. Von unterschiedlichen Salben und Pflegeprodukten bis hin zu chirurgischen Eingriffen gibt es eine breite Palette an verschiedenen Möglichkeiten.

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