Bewegungseinschränkung – Ursachen und Behandlung

bewegungseinschraenkung – ursachen und behandlung

Eine falsche Bewegung und starke Schmerzen machen sich breit. Leiden auch Sie unter einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung? Man unterscheidet sich zwischen einer aktiven und einer passiven Bewegungseinschränkung.

Eine Bewegungseinschränkung ist allerdings keine Krankheit an sich, vielmehr ist es eine Folge von Erkrankungen, Operationen oder Verletzungen. Wir verraten Ihnen, was die Ursachen für Bewegungseinschränkungen sein können und geben Ihnen Tipps, was Sie gegen die starken Schmerzen tun können.

Was ist eine Bewegungseinschränkung?

Eine Bewegungseinschränkung geht oft mit stechenden Schmerzen einher. Nicht selten kommt es vor, dass sich die akuten Schmerzen zu chronischen Schmerzen entwickeln. Doch was genau ist eine Bewegungseinschränkung?

Eine Bewegungseinschränkung ist gekennzeichnet durch eine Funktionsstörung des knöchernen Bewegungsapparates und des Weichgewebes. Dabei unterscheidet man eine Bewegungseinschränkung mit einem aktiven und einem passiven Bewegungsumfang. Allerdings muss bei einer Bewegungseinschränkung nicht immer das Gelenk betroffen sein.

Eine falsche Bewegung kann auch das Weichteilgewebe verletzen, was ebenfalls eine Bewegungseinschränkung herbeiführt. Schulter, Hüfte, Knie, Sprunggelenk oder Ellenbogen sind sehr häufig von einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung betroffen.

Die Ursachen für Bewegungseinschränkungen

Die Ursachen einer Bewegungseinschränkung können sehr vielfältig sein. Eine häufige Ursache ist eine Fraktur oder eine Bänderdehnung am Sprunggelenk. Doch nicht immer ist eine Verletzung schuld an einer Bewegungseinschränkung.

Gewisse Krankheiten können ebenfalls die Beweglichkeit der Gelenke beeinflussen oder verschlechtern. Krankheiten wie Rheuma, Arthrose oder eine Wirbelsäulenerkrankung können sich negativ auf den Zustand der Knochen auswirken. Durch Abnutzung und einer falschen Bewegung kann es ebenfalls zu einer dauerhaften Bewegungseinschränkung mit chronischen Schmerzen kommen.

Doch auch neurologische Krankheiten können einen negativen Einfluss auf die Beweglichkeit haben. Die Funktion des Bewegungsapparates wird dementsprechend oft von einem Schlaganfall, Parkinson oder Multiple Sklerose eingeschränkt. Allerdings können die Bewegungseinschränkungen nicht nur im Alter auftreten.

Selbst im Kindesalter können Einschränkungen der Beweglichkeit vorkommen. Weitere Faktoren, welche die Beweglichkeit einschränken können: Medikamente, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Übergewicht, Alter und Krebs. Treten die Bewegungseinschränkungen im Alter auf, können die Betroffenen auf gewisse Hilfsmittel zurückgreifen.

Viele Senioren besitzen zum Beispiel einen praktischen Treppenlift, der sie in die verschiedenen Stockwerke des Hauses bringt.

Welche Komplikationen können entstehen?

Eine Bewegungseinschränkung kann dauerhaft sein, allerdings kann sie aber auch wieder vorbeigehen. Bei einer Störung des Bewegungsapparates unterscheidet man zwischen einer aktiven und einer passiven Form. Eine Bewegungseinschränkung ist keine Krankheit, jedoch kann es die Folge einer Krankheit sein.

Nicht immer ist das Gelenk bei einer Bewegungseinschränkung betroffen. Oft sind auch Sehnen und Bänder schuld daran, dass Sie bewegungsunfähig sind. Krankheiten wie Osteoporose und Erkrankungen an der Wirbelsäule können ebenfalls negative Auswirkungen auf den Bewegungsapparat haben.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bei einer falschen Bewegung bemerken die meisten Menschen bereits recht früh, dass etwas mit ihrem Bewegungsapparat nicht stimmt. Kleine Bewegungseinschränkungen kommen bei jedem Menschen hin und wieder einmal vor. Schließlich hat jeder gelegentlich mal eine Blockade.

arzt

Dauert eine Bewegungseinschränkung länger als ursprünglich, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Die meisten Probleme am Bewegungsapparat sind orthopädischer Natur. Wenn Sie beruflich viel sitzen, verkürzen sich die Sehnen und Muskeln, während andere ohne Pause überdehnt werden.

Doch auch beim Sport können Bewegungseinschränkungen auftreten. Manchmal ist ein Muskelkater schuld an einer Einschränkung des Bewegungsapparates, in anderen Momenten ist ein Unfall schuld. Worum es sich bei einer Verletzung handelt, wird der Arzt feststellen.

So läuft die Behandlung ab

Bei starken Schmerzen oder Entzündungen kann eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Doch bevor der Arzt Ihnen irgendwelche Medikamente verschreibt, beginnt er mit der Ergründung der Ursache. Sobald eine Diagnose vorliegt, kann mit der Behandlung begonnen werden.

Um den Verlauf einer Bewegungseinschränkung möglichst kurz zu halten, ist es notwendig, dass man die betroffene Stelle bewegt. Viele Ärzte empfehlen deshalb Krankengymnastik, Ergotherapie und Muskelaufbautraining. Oft werden diese Therapien auch mit anderen physikalischen Therapieformen angeboten.

Wichtig ist, dass Sie sofort mit den Maßnahmen beginnen. Schonen Sie die betroffene Stelle nicht, ansonsten kann sich eine Fehlhaltung entwickeln, was zu Fehlbelastungen anderer Körperregionen führen kann. Je länger Sie das betroffene Gelenk nicht bewegen, desto schwieriger wird es, die Beweglichkeit wieder herzustellen.

Um die Beweglichkeit wieder herzustellen, können natürlich auch Hilfsmittel wie ein Rollstuhl oder ein Gehwagen benutzt werden. Die Prognose einer Bewegungsunfähigkeit hängt von der Schwere und der Art ab. Sollten Sie unter einer Bewegungseinschränkung leiden, kann man keine allgemeine Vorhersage über die Heilungschancen treffen.

In einigen Fällen kann eine Bewegungseinschränkung auch zu psychischen Problemen führen. Dies wiederum geht mit einem verminderten Selbstwertgefühl einher. Vor allem bei Menschen mit plötzlich auftretenden Schmerzen machen sich psychische Probleme bemerkbar.

Bei Schmerzen im Bewegungsapparat helfen oft Physiotherapien und Bewegungstherapien, um die Beweglichkeit zu fördern. Nicht selten müssen sogar die Grundbewegungen komplett neu erlernt werden, was besonders Erwachsenen sehr schwerfällt. Wurden im Bewegungsapparat keine Nerven beschädigt, sind die Heilungschancen sehr gut.

Fazit

Schmerzen im Bewegungsapparat, die in Folge einer Verletzung entstehen, kann man nicht vorbeugen. Leidet man unter einer Bewegungseinschränkung, die mit einer Krankheit einhergeht, so sollte man so früh wie möglich mit den passenden Maßnahmen anfangen. Krankengymnastik, Bewegungstherapien und eine angemessene sportliche Betätigung können helfen und einer Bewegungseinschränkung vorbeugen.

Angemessene körperliche Betätigung kann zum Beispiel Schwimmen oder Radfahren sein. Wichtig ist, dass die Übungen die Muskeln aufbauen, welche die Gelenke unterstützen und fixieren. Sollten Ihre Beschwerden länger als eine Woche andauern, empfehlen wir Ihnen dringend einen Arzt aufzusuchen.

Zunächst sollten Sie Ihre Gelenke schonen, bis die Entzündung zurückgegangen ist. Wenn Sie gerade eine Operation hinter sich haben, sollten Sie die Beweglichkeit leicht steigern. Massagen sind wichtig, um die Durchblutung zu fördern und die Schwellungen abklingen zu lassen.

Falls in Ihrem Bewegungsapparat eine Entzündung ist, können Sie diese mit einer entzündungshemmenden Salbe, Fangopackungen oder einer medikamentösen Therapie behandeln. Lassen Sie Ihre Bewegungseinschränkung nicht unbeobachtet und gehen Sie rechtzeitig zum Arzt. Nur so können Sie einer chronischen Bewegungseinschränkung vorbeugen.

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