Die Zahntechnik-Branche befindet sich in einem dynamischen Entwicklungsprozess. Aktuelle Statistiken, die Ergebnisse der Fachveranstaltung Zahntechnik plus und weiterführende Studien zeigen ein deutliches Wachstum, eine steigende Innovationskraft und gleichzeitig neue Herausforderungen für Ausbildung und Handwerk. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Zahlen, Trends und Diskussionen rund um die Veranstaltung im März 2026 in Leipzig zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Ausrichtung der Branche.
Wachstum der Zahntechnik-Branche
Laut dem Statistischen Bundesamt wuchs die Zahntechnik-Branche im Jahr 2025 um etwa 5 %. Diese Wachstumsrate spiegelt die zunehmende Bedeutung neuer Technologien und der Digitalisierung wider, die auch auf der Zahntechnik plus thematisiert wurden. Das Momentum wird durch mehrere Faktoren unterstützt:
- Steigende Nachfrage nach digitalen Fertigungsverfahren.
- Einsatz nachhaltiger Materialien im Laboralltag.
- Verstärkte politische und fachliche Vernetzung auf nationalen Plattformen.
Die genannten Zahlen bilden den Kontext für die erhöhte Teilnahme und die wachsende Ausstellerzahl auf der Zahntechnik plus.
Zahntechnik plus 2026 – Zahlen und Fakten
Unter dem Leitthema „Die zahntechnische Versorgung 2035 – Faktencheck, Trends und Zukunftsszenarien“ zog die Fachveranstaltung im März 2026 rund 2 100 Teilnehmer an. Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
- Aussteller: 109 (Steigerung um 25 % gegenüber dem Vorjahr).
- Teilnehmerzahl: 2 100 Besucher.
- 95 % der Besucher planen einen erneuten Besuch im Jahr 2028.
- Über ein Drittel der Teilnehmer reiste mehr als 300 km an, was die bundesweite Bedeutung der Veranstaltung unterstreicht.
Die positiven Befragungsergebnisse von Gelszus Messe-Marktforschung (GMM) bestätigen die hohe Zufriedenheit: 95 % der Besucher und 95 % der Aussteller würden die Zahntechnik plus erneut besuchen, 97 % empfehlen die Veranstaltung weiter.
Programmhighlights und neue Formate
- Vier Themenwelten: Wirtschaftlichkeit, Marketing, Team-Management und High-Tech-Materialien.
- Round-Table-Diskussionen für Ausbilder, Gründer und junge Selbstständige.
- „Bildungstag für Azubis“ mit 200 Auszubildenden – 80 % mehr als 2024.
- Hands-on-Demonstrationen und praxisorientierte Workshops, erstmals ergänzt durch Aussteller-Präsentationen.
Zukunftstrends: Digitalisierung und nachhaltige Materialien
Studien zeigen, dass digitale Zahntechnik bereits einen Anteil von 30 % an der Gesamtproduktion im Jahr 2026 ausmacht. Auf der Zahntechnik plus wurden diese Trends intensiv beleuchtet:
- Digitale Workflows und CAD/CAM-Lösungen standen im Fokus der Ausstellerpräsentationen.
- Nachhaltige Materialien wurden als Schlüssel für eine umweltfreundliche Zukunft identifiziert.
- Innovative Technologien wie 3-D-Druck und automatisierte Fräsprozesse wurden live demonstriert.
Diese Entwicklungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Laborbetriebe und zeigen, wohin die Branche in den kommenden Jahren steuert.
Herausforderungen und Gegenpole
Der starke Fokus auf Digitalisierung birgt das Risiko, dass traditionelle Handwerkskunst und grundlegende Ausbildungsmethoden vernachlässigt werden. Ein im Bericht genanntes Gegenargument lautet:
- Konzentration auf Digitalisierung: Gefahr der Vernachlässigung klassischer Techniken und handwerklicher Fähigkeiten.
Die Veranstaltung betonte die Notwendigkeit, beide Bereiche – digitale Innovation und traditionelles Handwerk – ausgewogen zu fördern, um eine ganzheitliche Ausbildung sicherzustellen.
FAQ zur Zahntechnik plus
- Frage: Was sind die Hauptthemen der Zahntechnik plus?
Antwort: Die Hauptthemen umfassen digitale Zahntechnik, nachhaltige Materialien und innovative Technologien.
Fazit
Die Zahntechnik-Branche befindet sich in einem klaren Wachstumspfad, unterstützt durch technologische Innovationen, steigende Besucherzahlen und ein wachsendes Interesse an nachhaltigen Lösungen. Die Zahntechnik plus 2026 hat diese Dynamik eindrucksvoll demonstriert: 25 % mehr Aussteller, ein starkes Besucher-Engagement und ein hohes Wiederbesuchs-Interesse von 95 % bis 2028. Gleichzeitig mahnt die Veranstaltung zur Balance zwischen Digitalisierung und traditioneller Handwerkskunst, um die Qualität der Ausbildung langfristig zu sichern. Wer die Entwicklungen der Branche weiter verfolgen möchte, findet in den präsentierten Zahlen und Trends einen verlässlichen Anhaltspunkt für die aktuelle Ausrichtung der zahntechnischen Versorgung bis 2035.
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