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DRK Blutspende - Leben retten

Uns bei Life in Balance liegt Ihre und die Gesundheit aller Menschen sehr am Herzen. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), als der größte Wohlfahrtsverband Deutschlands, widmet sich der Gesundheit sowie dem Schutz und der Hilfe bedürftiger Menschen.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche wichtigen Aufgaben das DRK wahrnimmt und über welche Einrichtungen das Deutsche Rote Kreuz den Menschen hilft. Außerdem erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema der Blutspende. Dieses ist besonders wichtig, da durch Bluttransfusionen Leben gerettet werden können.

Was macht das Deutsche Rote Kreuz (DRK)?

Das Deutsche Rote Kreuz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in allen Lebenslagen zu helfen, in denen Sie Hilfe benötigen. Dies tun sie nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch international. Dazu gehören vor allem folgende Aufgabengebiete:

    • Zivil- und Katastrophenschutz
    • Krankenpflege
    • Notfallrettung
    • Such- und Bergungsdienst
    • Internationale Hilfe.

Auch die Wohlfahrts- und Sozialarbeit ist ein Aufgabengebiet des Deutschen Roten Kreuzes und untergliedert sich wie folgt in:

    • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
    • Altenhilfe und Gesundheitsförderung
    • Soziales Engagement und Wohlfahrtspflege
    • Migration, Inklusion und interkulturelle Öffnung
    • Jugendrotkreuz.

Welche Einrichtungen und Gemeinschaften hat die DRK?

Das DRK betreibt viele soziale Einrichtungen und Gemeinschaften, um ihren Aufgaben gerecht zu werden.

Ortsvereine

Die einzelnen Landesverbände sind unterteilt in verschiedene Ortsvereine. Diese haben die Aufgabe, die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes auch regional bestens zu steuern und zu organisieren.

Hospize

Um allen Menschen einen menschenwürdigen Abschied aus dem Leben zu gewährleisten, kümmert sich das DRK in den von ihm betriebenen Hospizen um die Sterbebegleitung.

Einkaufsservice

Vor allem alten und kranken Menschen fällt die Bewältigung des Alltags oft schwer. Wer körperlich oder geistig nicht mehr in der Lage ist, die eigene Versorgung sicherzustellen, den unterstützt der DRK Einkaufsservice.

Bereitschaften / Katastrophenschutz

Die Bereitschaften mit ihren rund 160.000 Mitgliedern bilden das Herzstück der Rettungskräfte und des Katastrophenschutzes des DRKs. Sie kommen beispielsweise bei Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Erdbeben etc.) zum Einsatz, um den Betroffenen schnellstmöglich zu helfen.

Alten- und Pflegeheime

Menschen, die allein nicht mehr in der Lage sind, sich um sich selbst zu kümmern, unterstützt das DRK in seinen zahlreichen Alten- und Pflegeheimen.

Jugendrotkreuz

Auch in der Jugendarbeit engagiert sich das Deutsche Rote Kreuz. Die DRK-Jugendringe führen die Kinder und Jugendlichen an die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes heran und unterstützen im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Bereitschaften.

Sozialstationen

Die Sozialstationen des Deutschen Roten Kreuzes übernehmen hauptsächlich die ambulante und häusliche Pflege bedürftiger Menschen.

Wasserwacht

Die DRK-Wasserwacht sorgt für die Sicherheit auf den deutschen Flüssen und Seen. Beispielsweise sind die Mitglieder als Bademeister und Rettungsschwimmer an Badeseen tätig und helfen in Not geratenen Badegästen oder Bootsführern auf dem Wasser.

Hausnotrufzentrale

Ein spezieller Service des DRK ist der Hausnotruf. Hierzu werden die Hilfebedürftigen mit einem speziellen Notrufknopf ausgestattet. Im Falle eines Notfalls, beispielsweise eines Sturzes oder einer Herzattacke, muss dieser nur gedrückt werden, um Hilfe die Rettungskräfte zu alarmieren.

So läuft die DRK Blutspende ab

Blut ist eines der wenigen Mittel, die selbst mit modernster Technik noch nicht künstlich hergestellt werden können. Dennoch werden jeden Tag allein in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt, um Leben zu retten.

Diese kommen vor allem Patienten zu Gute, die aufgrund von Krankheiten oder Unfällen auf die Transfusionen von Blutpräparaten angewiesen sind. Daher ist es enorm wichtig, dass es auch genügend Menschen gibt, die freiwillig eine Blutspende abgeben.

Wenn Sie sich also für eine DRK Blutspende entscheiden, übernehmen Sie Verantwortung und zeigen gesellschaftliches Engagement. Außerdem können Sie mit Ihrem gespendeten Blut das Leben eines anderen Menschen retten. Dies ist ein tolles Gefühl.

Entgegen des weitverbreiteten Vorurteils, besteht für Sie als Spender keine Ansteckungsgefahr irgendwelcher Krankheiten bei der DRK Blutspende. Blut zu spenden schadet auch nicht der Gesundheit. Die Spende selbst dauert nur ein paar Minuten. Inklusive Anmeldung, ärztlicher Untersuchung und anschließender Erholung sollten Sie etwa eine Stunde Zeit für den guten Zweck mitbringen.


Um Blut spenden zu können, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

    • Sie müssen sich am Tag der Blutspende gesund fühlen.
    • Sie müssen zwischen 18 und 65 Jahre alt sein.
    • Sie dürfen nicht an einer Erkrankung des Herzens leiden.
    • Sie dürfen keine ansteckenden Krankheiten in sich tragen.
    • Sie müssen die ärztliche Untersuchung durchlaufen.

 

 

Schritt 1: Die Registrierung

Wenn Sie das allererste Mal Blut spenden, müssen Sie sich als Blutspender registrieren. Dazu geben Sie Ihre persönlichen Daten an. Dies dient Ihrem Schutz, genauso wie dem Schutz der Empfänger der Bluttransfusionen.

Schritt 2: Die ärztliche Untersuchung

Nach der Registrierung erfolgt die ärztliche Untersuchung. Dabei werden Ihre aktuellen Vitalwerte, wie der Blutdruck, die Körpertemperatur, der Eisenwert im Blut und Ihre Größe und Ihr aktuelles Gewicht gemessen. Ist der ärztliche Gesundheitscheck erfolgreich, steht einer Blutspende bei dem Deutschen Roten Kreuz nichts im Wege.

Schritt 3: Die Spende selbst

BlutentnahmeUm mit der eigentlichen Spende zu beginnen, legen Sie sich auf eine bequeme Liege. Anschließend wird eine Nadel in eine Ihrer Armvenen sorgsam eingeführt. Keine Angst, den kleinen Pikser des Nadeleinstichs spürt man kaum. Denken Sie hierbei stets an den guten Zweck.

Über das angeschlossene Schlauch- und Beutelsystem wird Ihnen dann das Blut entnommen. Bei den einzelnen Spendearten gibt es kleine Unterschiede im Ablauf. Welche das sind, erfahren Sie weiter unten im Artikel.

Schritt 4: Nach der Spende

Ist die Spendemenge entnommen, so wird die Nadel wieder vorsichtig herausgeführt und die Einstichstelle mit einem Druckverband verschlossen. So kann nach der Spende kein weiteres Blut mehr entweichen.

Nach erfolgreicher Spende sollten Sie sich noch einige Minuten ausruhen. Am besten trinken Sie reichlich Wasser und essen eine Kleinigkeit. Beim DRK Blutspendedienst werden Sie sogar kostenlos versorgt.

Schritt 5: Wie geht es nach der Spende weiter?

Für Sie ist die Spende zwar bereits abgeschlossen, für Ihr Blut geht die Reise jetzt erst richtig los. Nach der Entnahme wird Ihr Blut in den Laboren des Deutschen Roten Kreuzes untersucht. Werden dabei Auffälligkeiten festgestellt, die auf eine Erkrankung hindeuten, werden Sie selbstverständlich informiert.

Ein weiterer Vorteil einer DRK Blutspende ist es, dass nicht nur Sie helfen, das Leben anderer zu retten. Auch Ihnen selbst kann Ihre Blutspende eines Tages Leben retten. Etwa drei Wochen nach Ihrer ersten Spende erhalten Sie nämlich Ihren persönlichen Unfallhilfe- und Blutspender-Pass.

Im Falle eines Unfalls oder einer plötzlichen Erkrankung können die Rettungskräfte in diesem Pass die zu Ihrer Person hinterlegten Daten nachlesen. So wissen Ihre Retter sofort, welche Blutgruppe Sie haben und können gegebenenfalls eine schnelle Bluttransfusion einleiten.

Im Fall des Falles spart dies wertvolle Minuten und kann unter Umständen lebensrettend für Sie sein!

Hier können Sie direkt einen Blutspendetermin in Ihrer Nähe vereinbaren: Blutspendetermin vereinbaren.

Spendearten

Blutspende ist nicht gleich Blutspende. Es gibt 4 verschiedene Arten, wie Sie Leben retten können:

Die Vollblut-Spende

Diese Spendeart ist am häufigsten vertreten. Hierbei wird Ihnen rund ein halber Liter Vollblut entnommen. Sie dauert rund fünf bis zehn Minuten. Männer dürfen sechs-, Frauen viermal pro Jahr Vollblut spenden.

Die Blutplasma-Spende

Unser Blut besteht aus den Blutzellen und dem Blutplasma. Letzteres ist der flüssige Bestandteil des Blutes und besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser. Es ist quasi das Transportmittel für alle wichtigen Bestandteile des Blutes.

Im Gegensatz zum Vollblut wird das Plasma nicht direkt an Patienten transferiert. Es dient hauptsächlich der Medikamentenherstellung, um Patienten mit Erkrankungen des Blutes zu helfen. Dies können zum Beispiel Gerinnungsstörungen oder Schwächen des bluteigenen Abwehrsystems sein.

Besonders Plasmaspenden werden in Deutschland dringend benötigt. Jedes Jahr fehlt in der Bundesrepublik Deutschland rund 200.000 Liter Blutplasma. Diese Lücke muss durch Importe geschlossen werden.

Während einer Plasmaspende wird das entnommene Blut direkt während der Spende in einer speziellen Zentrifuge in seine Bestandteile zerlegt. Das Plasma wird in Beutel abgefüllt, während alle anderen Bestandteile direkt dem Spender zurückgeführt werden.

Aufgrund des höheren Aufwands dauert eine Plasmaspende in der Regel 30 bis 45 Minuten. Da wichtige Bestandteile direkt zurückgegeben werden, ist eine Plasmaspende deutlich häufiger, nämlich 40- bis 44-mal pro Jahr möglich.

Die Thrombozyten-Spende

Die Thrombozyten, auch Blutplättchen genannt, sind ein für die Immunabwehr des Körpers wesentlicher Bestandteil des Blutes. Insbesondere Leukämie- und Krebspatienten können Thrombozyten nicht mehr selbst bilden.

Vor allem innere Blutungen oder ein großer Blutverlust durch einen Unfall oder eine Operation können ohne zusätzliche Thrombozyten nicht gestillt werden, was zum Tode führen kann.

Ähnlich der Plasmaspende werden die nicht benötigten Bestandteile des Blutes noch während des Spendevorgangs dem Spender zurückübertragen. Die Dauer einer Thrombozytenspende beträgt rund 60 bis 90 Minuten. Sie kann ca. alle 14 Tage durchgeführt werden.

Die Eigenblut-Spende

Steht bei Ihnen eine größere Operation an, kann es sinnvoll sein, ca. fünf bis sieben Wochen vorher, eine Eigenblutspende durchzuführen. Somit können Sie sicher sein, dass genug Blutreserven für Sie selbst bereitstehen, falls es zu Komplikationen kommt.

Häufige Fragen zur Blutspende bei der DRK in Kurzform

Wenn Sie zum allerersten Mal Blut spenden möchten, haben Sie sicherlich viele Fragen zu diesem Thema im Kopf. Auf die häufigsten Fragen geben wir Ihnen nachfolgend die Antworten.

Welche Vorprüfungen werden gemacht, um für eine DRK Blutspende in Frage zu kommen?

Um Ihre Spendentauglichkeit einschätzen zu können, müssen Sie einen entsprechenden DRK Blutspende-Fragebogen ausfüllen. Zur Sicherheit aller Beteiligten sollte dieser natürlich wahrheitsgemäß ausgefüllt werden. Werden wissentlich Falschangaben gemacht, führt dies zu einem Ausschluss von der DRK Blutspende.

Außerdem werden Ihre Vitalwerte gemessen und Ihr Gesundheitszustand durch einen Arzt kontrolliert.

Wie läuft die Vorprüfung ab?

Die Vorprüfung ist relativ harmlos. Sie müssen sich anmelden, den Fragebogen ausfüllen und anschließend folgt die ärztliche Untersuchung. Alles in allem dauert dieser Prozess nicht länger als 15 bis 20 Minuten.

Wie läuft die Blutspende an sich ab?

Auch die DRK Blutspende an sich ist harmlos. Während des Durchlaufens der einzelnen oben genannten Schritte, liegen Sie bequem auf einer Liege und können währenddessen lesen, Musik hören oder mit dem Handy spielen.

Wie viel Blut wird abgenommen?

Je nach Körpergröße und -gewicht wird eine unterschiedliche Menge an Blut abgenommen. In der Regel handelt es sich um ca. einen halben Liter Blut.

Gibt es irgendwelche körperlichen Einschränkungen nach der Blutabnahme?

Konkrete Einschränkungen gibt es nach der Spende nicht. Lediglich die Bewegungsfreiheit Ihres Spenderarms kann durch den Druckverband etwas eingeschränkt sein. Diesen können Sie aber nach wenigen Stunden ablegen.

Was sind die Vor- und Nachteile des Blutspendens?

Die Vorteile des Blutspendens liegen klar auf der Hand: Sie helfen persönlich, um Leben zu retten. Bedenken Sie dabei, dass auch Sie selbst einmal in eine Situation geraten könnten, in der Sie auf eine Spende angewiesen sind. Nachteile entstehen Ihnen durch eine DRK Blutspende nicht.

Welche Risiken gibt es?

Risiken oder Nebenwirkungen bestehen so gut wie keine. Sollten Sie während der Spende merken, dass Sie diese nicht vertragen, können Sie den Vorgang jederzeit abbrechen. Für Notfälle sind bei jeder Spende speziell ausgebildete Krankenschwestern und Ärzte vor Ort.

Was passiert mit meinem Blut?

Ihr Blut hilft Menschen, die dringend auf Spenden angewiesen sind. Es wird von dem Deutschen Roten Kreuz fachmännisch und sinnvoll an bedürftige Patienten weltweit verteilt.

Ist ein Blutspendeausweis notwendig?

Für Ihre erste Spende benötigen Sie keinen DRK Blutspendeausweis. Dieser wird nach der ersten Blutabnahme automatisch erstellt und kann im Zweifelsfall auch Ihr eigenes Leben retten.

Bekommt man durch das Blutspenden Geld?

Das Deutsche Rote Kreuz hält sich an den internationalen ethischen Kodex des Roten Kreuzes. Dieser besagt, dass Blut spenden unentgeltlich und freiwillig sein sollte. Im Gegenzug bekommen Sie für Ihre Spende kostenlose Verpflegung und das unbezahlbare Gefühl, Leben zu retten.

Können Schwangere Blut spenden?

Da werdende Mütter nicht zusätzlich belastet werden sollen, sind Sie von der DRK Blutspende ausgeschlossen. Nach einer Geburt müssen mindestens 6 Monate vergehen, ehe man wieder Blut spenden darf.

Häufige Fragen zur DRK

Was macht das DRK?

Das Deutsche Rote Kreuz ist eine Hilfsvereinigung im Bund der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Als Teil dieser setzt sich das DRK für Menschen in Notlagen ein, rettet Menschen in Gefahrensituationen oder bei Unfällen und setzt sich für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts in Deutschland und der Welt ein.

Dazu gehören die Bereiche Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Frühwarnsystem und humanitäre Hilfe für Bedürftige.

Wie häufig kann man bei der DRK Blut spenden?

Vollblutspenden sind für Männer sechsmal im Jahr möglich. Frauen dürfen viermal im Jahr Blut spenden. Die anderen Spenderarten sind öfter im Jahr möglich.

Welche Unterlagen muss man zur DRK Blutspende mitbringen?

Um bei der DRK Blut spenden zu können, müssen Sie sich ausweisen können. Vergessen Sie also nicht, Ihren gültigen Personalausweis mitzunehmen, wenn Sie Blut spenden gehen wollen.

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